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Markus Beyer
vs.
Danny Green II
- Die Pressekonferenz
von Frank Bleydorn
Wenn
es am Samstag beim Fight um die WBC-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht
zwischen Markus
Beyer (BP-Nr. 10) und Danny
Green (BP-Nr. 3, auf Foto oben links) nur annähernd
so hoch hergeht, wie bei der Pressekonferenz am Mittwoch, dann können
sich die Zuschauer auf einen packenden Kampf einstellen.
Den verbalen Schlagabtausch vor dem Fight eröffnete Manager Wilfried
Sauerland. Der 65-Jährige sagte: "Danny Green muss am
Samstag zeigen, dass er fair boxen kann. Er hat sich beim ersten Aufeinandertreffen
selbst um seinen Erfolg gebracht." Eine Nachbetrachtung durch
die WBC-Offiziellen hätte ergeben, dass Danny Green im August 2003
bis zum vorzeitigen Ende durch Disqualifikation 14 Regelverstöße
begangen hätte.
Dies brachte Green-Trainer und Manager Jeff Fenech (auf
Foto oben rechts) auf die Palme. "Welche Offiziellen haben
das gesagt? Etwa die, die Du bestochen hast", schimpfte der Australier
niveaulos.
WBC-Weltmeister
Markus Beyer (Foto) drückte sich rückblickend erheblich
gelassener aus. "Ich war genau wie Danny Green nicht glücklich
darüber, wie die Entscheidung zustande kam. Deshalb erhoffe ich mir
diesmal ein klares Urteil. Wenn ich gewinne, dann will ich entscheidend
siegen", erklärte der 33-Jährige.
Auch Trainer Ulli Wegner zeigte sich zuversichtlich. "Markus
ist damals nach beiden Niederschlägen wieder aufgestanden. Danny
Green schien intelligent genug, um zu wissen, dass noch nichts entschieden
war", äußerte sich der 62-Jährige. Darüber
hinaus lobte der Coach die vorbildliche Trainingseinstellung seines Schützlings:
"Markus hat mit Hingabe trainiert und sich eine Menge erarbeitet.
Darüber hinaus haben wir Green sehr intensiv unter die Lupe genommen
und kennen ihn genau."
Überzeugt von seinem Athleten ist jedoch auch Jeff Fenech: "Wir
hatten eine großartige Vorbereitung in den USA. Den Danny Green,
den ich im August 2003 nach Deutschland brachte, der war gut. Doch der
Danny Green, der am Samstag in Zwickau im Ring steht, wird noch um einiges
stärker sein. Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass wir
den WM-Titel mit nach Australien nehmen werden."
Donnerstag,
10. März 2005
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