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Der BoxingPress-Kommentar:
In unregelmäßigen
Abständen veröffentlichen BoxingPress-Autoren Kommentare zu
aktuellen Themen aus der nationalen und internationalen Boxszene. Die
Meinungen der Autoren geben nicht unbedingt die Meinung der gesamten Redaktion
wieder. Auf dieser Seite findet sich ein Überblick über
die bisher abgedruckten Kommentare mit direkten Links:
| BP-Kommentar:
Boxen macht blöd |
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Boxen?
Da ist doch nichts dabei! Hauen und schlagen kann schließlich
jeder, meinen viele und so plappern sie alle munter darauf los,
wenn es um Boxer, Kämpfe und Können geht.
Ein Boxforen-User: „Maske schwitzt schon beim Einmarsch
wie 'ne Sau, ich geb ihm 'ne halbe Runde gegen den Hill.“
Ein gutbezahlter ZDF-Sportmoderator dagegen schwärmt von weithergeholten
Schwingern und stuft solche „Anfängerfehler“ fälschlicherweise
schon mal als Spezialität eines Boxers ein.
Zu
unserem BP-Kommentar:
Samstag, 11. August 2007 |
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| BP-Kommentar:
Schwergewichtszirkus |
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Das Schwergewicht, „die Königsklasse des Boxens“,
gilt bei vielen als die bedeutendste Gewichtsklasse dieses Sports.
Auf jeden Fall ist sie die Klasse, welche die meiste Aufmerksamkeit
bekommt. Sie ist das Zugpferd, die Hauptattraktion des Boxzirkus.
Laut, schillernd, bunt und zudem ausgestattet mit der besonderen
Magie, dass ein Schlag alles entscheiden kann. Ihr Champion, „der
Meister aller Klassen“, thront über allen anderen.
Doch in den letzten Jahren kann die Hauptattraktion nicht mehr wirklich
begeistern. Ihre Auftritte wirken meist so blutleer und beliebig
wie Zirkusveranstaltungen in der Provinz, routiniert und leidenschaftslos
werden mühsam einstudierte Kunststückchen gezeigt, die
schon tausendfach von anderen Akteuren präsentiert wurden.
Laut ist der Zirkus noch immer. So dröhnend wie das nervige
Getöse des alternden Zirkusdirektors Don King.
Jedoch ist er glanzlos statt schillernd, farblos statt bunt. Er
mag zwar neuerdings in andere Städte einziehen und vermehrt
diesseits des Atlantiks gastieren, aber wirklich neu ist der Zirkus
deshalb nicht. Zu unserem BP-Kommentar:

Montag, 06. August 2007 |
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BP-Kommentar:
Felix Sturm - Ein Mann, ein Wort |
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Am 30. Juni 2007 wird Felix
Sturm seinen WBA-Mittelgewichtstitel zum ersten
Mal verteidigen. Lt. ZDF-Videotext wird der Gegner Noe
Tulio Gonzalez Alcoba heißen. Verfallen
sie nicht in Panik, wenn sie den Namen noch nie gehört haben,
auch der Autor musste sich der Boxrec-Datenbank bedienen um Näheres
über den Uruguayer zu erfahren. Und wer hätte gedacht,
dass es überhaupt uruguayische Boxprofis gibt. Zu unserem BP-Kommentar:

Samstag, 09. Juni 2007 |
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| .BP-Kommentar:
Sport Events Steinforth |
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Berufsboxen
in Deutschland – seit Jahrzehnten schon untrennbar mit den Unternehmen
Universum und Sauerland verbunden. Die Boxpromoter Klaus-Peter
Kohl und Wilfried Sauerland sind die unangefochtenen
Größen der Faustkampfbranche. Aus Erfahrung weiß
man: In ihrem Schatten lässt es sich schlecht leben. Ulf
Steinforth kämpft erfolgreich dagegen an. Der Magdeburger
Boxpromoter veranstaltete am Wochenende zum 35. Mal. Sein Boxstall
„Sport Event`s Steinforth“ (SES) hat sich innerhalb von
sechs Jahren zu einer festen Größe der deutschen Boxszene
entwickelt. Zu unserem ausführlichen Kommentar: 
Mittwoch,
19. April 2006 |
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| .BP-Kommentar:
Boxen im Zweiten |
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„Mit dem Zweiten sieht man besser.“ So lautet
der Werbespruch des ZDF, der uns von allerhand Prominenz, ein Auge
dabei zugedrückt, in den letzten Jahren nähergebracht wurde.
Allerdings muss man sich als Boxfan fragen, was man denn „besser“
sieht, wenn es eigentlich nicht viel zu sehen gibt? Nun ist man als
Anhänger des Faustkampfs nicht gerade vom deutschen Fernsehen
verwöhnt und daher eventuell geneigt, ebenfalls ein Auge zuzudrücken.
Doch beim Vergleich mit den Boxübertragungen speziell aus dem
US-amerikanischen Ausland stellt der Zuschauer unweigerlich diverse
Mängel fest. Dort gibt es mehrköpfige Kommentatorenteams,
die sich sogar unterschiedliche Meinungen erlauben, eigene und durchgehend
geführte Punktwertungen und vor allem Übertragungen, in
denen mehrere vollständig und ungekürzt gesendete Kämpfe
die Regel sind. Während die Kollegen von der ARD dies zumindest
teilweise, wenn auch in abgespeckter Form, umzusetzen versuchen und
vor allem in ihren gelegentlichen Übertragungen aus den USA sehr
viel Engagement zeigen, herrscht bei der Sendeanstalt aus Mainz scheinbar
Lieblosigkeit bis Desinteresse am wirklichen Boxsport. Dabei sind
die Kritikpunkte nicht neu, es sind de facto seit Jahren die gleichen.
Jedoch scheint dem Sender nichts daran gelegen, diese zu verbessern,
viel mehr werden sie teilweise sogar noch schlimmer. Zu unserem Bericht
geht es hier: 
Samstag,
17. Dezember 2005 |
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| .Filmbesprechung:
Das Comeback |
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Das
Genre des Boxerfilms hat uns einige unvergessliche Meisterwerke
geschenkt, denken wir nur an Scorseses Raging Bull oder
zuletzt an den tollen Ali-Film von Michael Mann. Meistens
werden in diesen Filmen die Großen der Faustkampfkunst porträtiert:
Muhammad Ali, Jake LaMotta, Joe Louis oder
Rocky Graziano. Regisseur Ron Howard geht in seinem
Comeback einen anderen Weg. Er zeigt das Leben von James
Jim Braddock, der sich in den USA mit dem wenig
eindrucksvollen Kampfnamen Aschenputtel-Mann durch die
depressiven 30er Jahre schlägt. Zu unserer Filmbesprechung:

Freitag,
03. Dezember 2004
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| .BP-Kommentar:
Chancen auf einen deutschen Weltmeister? |
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Lang,
lang scheint es her, dass ein deutscher Boxer um die Krone eines
bedeutenden Verbandes im Schwergewicht gekämpft hat. Der letzte,
eher unbeachtete Versuch, war der des Frankfurters Willi
Fischer im Jahre 1998, welcher jedoch an der Schlagkraft
des damaligen WBO-Champions, Herbie
Hide, scheiterte. Allerdings genoß die WBO damals
auch noch nicht ganz das Ansehen, das man ihr heutzutage beimisst.
Besser in Erinnerung sind sicherlich die Versuche des Axel Schulz
und zumindest im Kampf gegen den damals 46-jährigen George
Foreman hätte der beliebte Boxer aus Frankfurt an der Oder
es sicherlich verdient gehabt, sich den Gürtel nach Version
der IBF umschnallen zu dürfen. Wie wir alle wissen, gab es
jedoch drei Menschen, die eine etwas andere Ansicht des Kampfes
hatten und zum Leidwesen des inzwischen 36-Jährigen waren es
genau diese Leute, die das Urteil über den Kampf abzugeben
hatten. Zu unserem BP-Kommentar: 
Donnerstag,
09. Dezember 2004
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| .BP-Kommentar:
Das Herz eines Boxers |
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Das
Herz eines Boxers muss vieles erleiden. Davon wusste schon Max
Schmeling ein Lied zu singen. Auch um das Herz manch eines Boxfans
muss es schwer werden, wenn es mit ansehen muss, wie sich lebende
Ringlegenden als Schatten ihrer selbst im Spätherbst der Karriere
durch den Boxring quälen. Ein zum wiederholten Male schauriges
Beispiel bot erst kürzlich die lebende Boxlegende Evander
Holyfield. Abermals chancenlos gegen einen durch und durch
mittelmäßigen Gegner bot der einst beste Boxer der Welt
ein wahrhaft erschreckendes Bild. Doch damit befindet er sich in
guter Gesellschaft.
Zu unserem BP-Kommentar: 
Freitag,
03. Dezember 2004
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"Ich
glaube nicht, dass ich nach so vielen Monaten harter Arbeit nun
hier stehen muss, um Buhrufe entgegenzunehmen", so Regina
Halmich zu den Mißfallenskundgebungen des Karlsruher
Publikums nach Bekanntgabe des Urteils gegen eine hervorragend boxende
Elena
Reid. Doch, Frau Halmich! Zu unserem BP-Kommentar:
Donnerstag,
16. September 2004
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| .BP-Kommentar:
Fehlurteil |
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Was
muss ein ausländischer Boxer tun, um aus Deutschland einen
Sieg davonzutragen? Mit einer Streitmacht in der Normandie landen?
Vielleicht. Jedenfalls reicht es nicht, seinen Gegner zwölf
Runden lang auszuboxen, ihn mehrfach anzuschlagen und phasenweise
vorzuführen. Denn dann verliert man immer noch nach Punkten.
So widerfuhr es dem Polen Matt Zegan, der am vergangenen
Samstag WBO-Weltmeister Artur Grigorian deutlich bezwungen
hatte, nur nicht auf den Zetteln der Punktrichter. Im Ring hatte
er alles richtig gemacht, bis auf die Tatsache, dass er seinen Gegner
nicht K.o. schlug und damit die falschen Wertungen zunichte gemacht
hätte. Unser
aktueller Boxingpress-Kommentar widmet sich diesem Thema...
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| .BP-Kommentar:
Zwischen Knast, Kohle und Knockout |
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Sie
hatten in ihm schon den kommenden Champion gesehen, der für volle
Kassen sorgen sollte, wenn sich Dariusz
Michalczewski in den Vorruhestand zurückziehen würde. Supermittelgewichtler
Jürgen
Brähmer wurde gut eine Woche vor seinem geplanten WBC-International-Titelkampf
in Schwerin festgenommen. Der 24-Jährige soll nach einem Verkehrsunfall
in Hamburg einen Autofahrer bewusstlos geschlagen und danach Fahrerflucht
begangen haben. Unser
aktueller Boxingpress-Kommentar widmet sich diesem Thema etwas abstrakter...
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| .BP-Kommentar:
Große Brüder... |
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Große
Brüder haben es nicht immer leicht im Leben. Sie müssen
ständig neues, fremdes Terrain erkundschaften, ohne von brüderlichen
Ratschlägen geführt und vor bereits von anderen durchlebten
Fehlern gewarnt zu werden. Sie nehmen die Vorreiterrolle ein und
werden zum Orientierungspunkt für alle Nachfolgenden.
Um herauszufinden, was unser aktueller Boxingpress-Kommentar mit
dieser Einleitung zu tun hat...
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| .BP-Kommentar:
Box-Events der anderen Art... |
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Boxveranstaltungen
drehen sich heutzutage auch in Deutschland längst nicht mehr nur ums
Boxen. Nach Henry Maske und Axel Schulz sind sie den
Kinderschuhen entwachsen und wurden zu ausgereiften gesellschaftlichen
Events. Beim
lokalen Boxabend in Berlin, veranstaltet von Ralf Reiser, fühlte
man sich am vergangenen Wochenende in der Zeit zurückversetzt. 500
Gäste, von denen sich viele persönlich zu kennen schienen, bewirkten
eine recht familiäre Atmosphäre. Es mangelte natürlich an Musikstars,
leicht bekleideten Mädchen in Gegenwart weit älterer Männer und auch
Schauspieler fehlten, aber recht vermissen wollte sie eigentlich keiner.
Unser aktueller Boxingpress-Kommentar widmet sich diesem Thema... |
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| .BP-Kommentar:
Der "Diver" |
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Boxingpress
hat schon an anderer Stelle über Journeymen berichtet, ohne
die ein Boxevent nicht zu veranstalten wäre. Journeymen dienen
als Aufbaugegner, sollen den Gegner in seiner Entwicklung voranbringen.
Oftmals werden Journeymen auf den allerletzten Drücker verpflichtet,
wenn z. B. ursprünglich geplante Gegner ausfallen. Dies alles
rechtfertigt aber keinen Ausstieg wie ihn Mario Lupp in seinem
Duell am vergangenem Samstag gegen Felix Sturm wählte.
Ein offener Brief an den "Diver" im aktuellen Boxingpress-Kommentar...
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| .BP-Kommentar:
Hasim Rahman |
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Hasim
Rahman ist derzeit wohl alles andere als ein Fels in der Brandung.
Der unter dem plakativen Kampfnamen "the rock" in den Boxring steigende
amtierende Schwergewichts-Weltmeister zweier Buchstabenverbände
bewegt sich vielmehr auf dünnem Eis. Seit
seinem spektakulären K.o.-Sieg über Lennox Lewis macht der
U.S.-Amerikaner aus Baltimore nur noch außerhalb des Seilgevierts
Schlagzeilen. Kein Tag vergeht, ohne neues Gerücht um den nächsten
Kampf, den nächsten Gegner, die nächste Börse oder den nächsten
gerichtlichen Prozess des Überraschungschampions. Sobald ein als
fast perfekt verkündeter Rückkampf mit Lewis den Boxfan erreicht
und sich freuen lässt, folgt wenig später die erneute Absage.
Unser aktueller Boxingpress-Kommentar widmet sich diesem Thema...
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| .BP-Kommentar:
Neue WBO-Rangliste |
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Ein
neuerliches Beispiel von sogenannter Fangemeinden-Verdummung wurde
soeben durch die WBO veröffentlicht. In
der Königsklasse des organisierten Boxklüngels tat sich erstaunliches:
Ex-Weltmeister Lennox Lewis wird auf Rang acht gesetzt, hinter
einem Gegner, dem er kürzlich zwölf Runden lang eine Lektion via
Jab erteilte und hinter einem unglaublichen Newcomer: Danny Williams.
Wer? Der 27-jährige Brite hat einen Kampfrekord von 22-1 (18 KO's),
die Niederlage stammt von Julius Francis. Der Überraschungsgast
war angeblich am 24. Oktober 2000 das letze Mal aktiv und wird von
Frank Warren gemanagt.
Unser aktueller Boxingpress-Kommentar widmet sich diesem Thema...
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| .BP-Kommentar:
Parallelboxen im TV |
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Am
Samstag ist es endlich wieder so weit. Profiboxen live aus Deutschland!
Einen Monat mussten sich "Boxfreunde, Boxskeptiker und Boxgegner",
wie es RTL-Kommentator Werner Schneyder stets zu sagen pflegte,
seit der letzten Veranstaltung in Hamburg gedulden. Doch statt sich
gemütlich vor dem Fernsehgerät niederzulassen und einen Kampf zu
genießen, lautet das Motto für den Zuschauer am Wochenende: "Fernbedienung
in die Hand. Laufend Umschalten. Nichts Verpassen!" Unser aktueller
Boxingpress-Kommentar widmet sich diesem Thema...
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| .BP-Kommentar:
Stephan Trabant |
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Stephan
Trabant hat es geschafft. Der junge Berliner brachte das Profiboxen
wieder in die Schlagzeilen. Doch seine nächtlichen Eskapaden mit
Handgreiflichkeiten werden nur die üblichen Leser finden. Diejenigen,
die den Faustkampf schon immer im Halbdunkel und in den Niederungen
der Gesellschaft ansiedelten. Diejenigen, die jeden Menschen, der
mit der Auseinandersetzung im Seilgeviert sein Geld verdient, als
gescheiterten Haudrauf aus der Unterwelt und dem Milieu ansehen
und der nun mit dem wenigen, was ihm die Natur mit auf den Lebensweg
gab, sein Glück versucht. Sie werden wieder kopfschüttelnd die Zeitungsmeldung
aus der Hauptstadt studieren und nach einem "typisch Profiboxen"
oder "typisch Boxer" weiterblättern und ihre Aufmerksamkeit erfreulicheren
Nachrichten aus der Welt des Sports widmen.
Unser aktueller Boxingpress-Kommentar widmet sich diesem Thema...
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