Zurück
Boxforen
Ranglisten
Termine
Ergebnisse
Rekorde
. | ENGLISCH |
 
.
   
 

BP-Prognosen:
Wladimir Klitschko
vs.
Lamon Brewster II


Hier sind die Prognosen der BoxingPress-Mitarbeiter für
die anstehende IBF-Weltmeisterschaft im Schwergewicht am heutigen Samstag, den 07. Juli 2007, zwischen Wladimir Klitschko und Lamon Brewster.


Jörg Dubiel: Klitschko durch TKO in Runde 9
Klitschko trat in seinen letzten Kämpfen in starker Form auf, spätestens nachdem er die Niederschläge gegen Samuel Peter überstand, wirkte er mental gefestigt. Fraglich wird jedoch sein, ob er auch mentale Stärke zeigen wird, wenn er mit seinem letzten Bezwinger im Ring steht. Während es für Klitschko darauf ankommen wird, das Tempo und den Gegner zu kontrollieren, so wird es Brewster Aufgabe sein Druck aufzubauen, um womöglich wie im ersten Duell Klitschko die Luft zu nehmen. Insgesamt rechne ich damit, dass Klitschko die Erfahrung von früheren Fehlern nutzen wird und sich diesmal gegen Brewster behauptet. Die Vielzahl an harten Treffern vermag schließlich einen vorzeitigen Sieg ergeben.

Karsten Fritsche: Klitschko durch TKO in Runde 7
Wie bereits im ersten Duell der beiden Schwergewichtler ist Lamon Brewster erneut der Außenseiter. Jedoch stehen beim zweiten Aufeinandertreffen die Vorzeichen schlecht für eine erneute Überraschung. Die lange Wettkampfpause, das Risiko einer erneuten Augenverletzung und der Umstand, dass Brewster diesmal in die Höhle des Löwen kommen muss, sprechen gegen ihn. Lamon Brewster muss schon über sich hinauswachsen, um diesen Kampf zu gewinnen. Daher tippe ich auf einen KO-Sieg für Wladimir Klitschko in der siebten Runde.

Thorsten Fritsche:
Klitschko durch TKO in Runde 10
Wladimir Klitschko will laut eigener Aussage den KO-Sieg. Genau das kann ins Auge gehen, denn wenn er das vorzeitige Ende erzwingen will, könnte er Lamon Brewster die Chance für harte Treffer bieten, die dieser braucht. Boxerisch ist Klitschko überlegen genug, um den Kampf zu beherrschen. Er benötigt keine Wirkungstreffer, sondern kann seinen Jab nutzend die Distanz kontrollieren und alles andere sich entwickeln lassen. Der Herausforderer hingegen muss schwere Treffer unterbringen, um in das Gefecht zu finden, Klitschko zu zermürben und dann abzuschließen. Vielleicht braucht Brewster sie auch für sein Selbstvertrauen. Klitschko sollte sich dessen bewusst sein und dementsprechend boxen, andernfalls könnte der Kampf enden wie das erste Duell der beiden.

Sebastian Gutknecht: Klitschko durch TKO in Runde 5
Nach der KO-Niederlage im ersten Kampf gegen Lamon Brewster zeigte Wladimir Klitschko gegen Samuel Peter, dass er auch erfolgreich mit Druck umgehen kann. Sollte dem jüngeren der Klitschko-Brüder diesmal nicht wieder vorzeitig die Luft ausgehen, kann für mich der Sieger nur "The Steelhammer" heißen.

Patrick Haas:
Klitschko durch TKO in Runde 4
15 Monate Wettkampfpause und eine schwere Augenverletzung; die Vorzeichen stehen denkbar ungünstig für Lamon Brewster, so dass alles für einen vorzeitigen eindeutigen Sieg von Wladimir Klitschko spricht. Brewster verfügt über Herz, ein gutes Kinn und einen guten Punch, aber dies wird nicht ausreichen, um den schwankenden Riesen erneut aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Dr. Constantin Hofmann: Brewster durch TKO in Runde 8
Lamon Brewster wird unterschätzt. Er ist noch nie KO gegangen, selbst als er gegen Luan Krasniqi schwerste Wirkungstreffer hinnehmen musste. Ich glaube deswegen nicht, dass Wladimir Klitschko ihn ausknocken wird. Vielmehr wird der Ukrainer mit fortschreitendem Kampfverlauf konditionell abbauen und dann wird der Herausforderer die schlechte Defensive und die fehlenden Nehmerfähigkeiten des IBF-Weltmeisters ausnutzen und ihn wie im ersten Kampf zu Boden schicken.

Thomas Igerl: Brewster durch TKO in Runde 6
Ein Klitschko rächt sich. Die Bruderrache kennt man ja mittlerweile. Direkt revanchiert hat sich bisher aber noch keiner der beiden Ukrainer. Wladimir Klitschko gibt in dieser Hinsicht sein Debüt. Auf dem Papier ist das zweite Duell gegen Lamon Brewster aber eigentlich eine klare Angelegenheit. Es dreht sich aber alles um eine Frage: Wie tief sitzt die TKO-Niederlage aus dem Jahre 2004 noch in den Knochen des IBF-Weltmeisters? Augenscheinlich ist der 31-Jährige rehabilitiert, er verweilt auf dem Thron der Schwergewichtsklasse und überzeugte zuletzt mit souveränen Vorstellungen. Das Defensivverhalten des Ukrainers ist besser geworden, so dass er selbst in Bedrängnis nicht mehr überfordert wirkt. Trotzdem sind die Schwächen von Wladimir Klitschko allseits bekannt. Die wenigsten Kontrahenten sind jedoch boxerisch in der Lage, die fehlenden Nehmerqualitäten des Ukrainers auszunutzen. Auch deshalb verstummen die kritischen Stimmen immer mehr. Im Gegensatz dazu ist es um Lamon Brewster ruhig geworden. Der Amerikaner wird seit seiner Entthronung gegen Serguei Lyakhovich und der anschließenden Pausierung unterschätzt. Seine Hände sind hart und schnell und er kann aufgrund herausragender Nehmerqualitäten durch die Hölle gehen, wenn es sein muss. Das macht ihn nicht nur für den IBF-Weltmeister brandgefährlich. Brewster kassiert mitunter, um auszuteilen. Es ist deshalb sehr unwahrscheinlich, dass sich der Amerikaner durch die exzellente Führungshand des Ukrainers stark beeindrucken lässt. Spätestens nach den ersten harten Treffern, die kaum zu vermeiden sein werden, könnten Klitschkos schlechte Erinnerungen an den 10.04.2004 sehr frisch sein.

Andreas Kämpfe: Klitschko durch TKO in Runde 5
Wladimir Klitschko hat einen exzellenten Zeitpunkt für den Rückkampf gewählt und dies wird ihm den Sieg deutlich erleichtern. Brewster war lange, zu lange inaktiv und wird in den ersten Runden merklichen Ringrost haben. In dieser Zeit wird ihn Klitschko mit dem Jab zermürben, ohne selbst ein hohes Tempo gehen zu müssen. Früher oder später nimmt der Ukrainer dann mal die Rechte mit und beendet den Kampf in der Zeit.

Peter Selzer: Klitschko durch TKO in Runde 11
Klitschko scheint auf dem aufsteigenden, Brewster auf dem absteigenden Ast zu sein. Beides halte ich für falsch. Klitschko kann durch seine herausragenden technischen Fähigkeiten in jedem Kampf glänzen, aber wie reagiert er, wenn er getroffen wird? Besinnt er sich auf seine Fähigkeiten, wird er den Kampf klar dominieren und eventuell auch vorzeitig gewinnen. Vernachlässigt er seine Deckung, weil er übermotiviert ist, könnte er sich auch auf dem Ringboden wiederfinden.

Sebastian Swiecznik: Klitschko durch TKO
Lamon Brewster ist in den Anfangsrunden brandgefährlich, danach baut er immer aufgrund konditioneller Defizite ab. Die Wahrscheinlichkeit, dass er nach seiner langen Verletzungspause gerade diese Schwäche abgestellt hat, ist äußerst gering. Demnach wäre es für den Amerikaner am besten, wenn er den frühen KO Sieg sucht - nach Punkten gibt es für ihn rein gar nichts zu gewinnen. Ob Brewsters Herangehensweise wirklich diesem Muster entspricht, ist fraglich, da er mit Buddy McGirt jemanden in der Ecke hat, der immer wieder für taktische Überraschungen (im negativen Sinne) gut ist.
Wladimir ist seit dem ersten Aufeinandertreffen gereift, aber er wird seine Schwächen nie ganz abstellen können. Wenn Brewster sich in guter Form präsentiert und mit der richtigen Einstellung an die Sache herangeht, dann ist freilich auch dieses Mal eine Überraschung drin. Ich glaube allerdings, dass Wladimir die heiklen Anfangsrunden übersteht, bedächtig boxt und einen müden Brewster zwischen der siebten und der neunten Runde KO schlägt.

Wolfgang Schiffbauer:
Brewster durch TKO in Runde 5
Viele Boxfans und Experten sind der Meinung, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis Wladimir Klitschko den Rückkampf gegen „Relentless“ Lamon Brewster beendet hat. Die Niederlage gegen Lyakhovich, seine Augenverletzung und die daraus resultierende lange Pause – nicht die besten Vorzeichen für den Herausforderer. Klitschko hingegen hat seit der Niederlage im Jahre 2004 sechs Siege auf seinem Konto verbuchen können. Unter anderem gegen IBF-Champion Chris Byrd, den hoch eingeschätzten Samuel Peter (trotz dreimaliger Bodenbesuche ein verdienter Punktsieg Klitschkos) und die US-Hoffnung Calvin Brock. Vor allem durch den Sieg gegen Peter sehen viele Fans den Weltmeister wieder als den Messias im Schwergewicht. Doch seine alten Schwächen sind meiner Meinung nach weiterhin vorhanden. Die Defensive, die Nehmerfähigkeiten und möglicherweise auch die Nerven. All diese Dinge, die man gegen einen Mann wie Brewster braucht. Vor dem ersten Kampf hatte der US-Amerikaner ebenfalls eine lange Pause, von „Ring-Rost“ war keine Spur. Seine Augenverletzung scheint inzwischen komplett verheilt zu sein, im Vorfeld des Kampfes präsentierte er sich konzentriert und selbstbewusst, wirkte besser trainiert als bei seinen letzten Kämpfen. Die wackelige Psyche (die vor allem durch das Wiedersehen seines letzten Bezwingers ausgelöst werden könnte) Wladimirs gepaart mit dem linken Haken Brewsters lassen mich an eine Überraschung, an einen zweiten Sieg von Lamon Brewster glauben. Wahrscheinlich wird er dafür durch die Hölle gehen müssen, möglicherweise einiges einstecken. Es ist schwer zu sagen, ob Brewster den Kampf gewinnen wird, denn Klitschko hat die Qualitäten, seinen Herausforderer, sogar deutlich, zu bezwingen, aber trotzdem tippe ich auf einen vorzeitigen Sieg des „Erbarmungslosen“ innerhalb der ersten fünf Runden.

Thomas Schlabe: Klitschko durch TKO in den ersten 6 Runden
In einem Kampf, in dem Wladimir Klitschko zum ersten Mal versucht, eine seiner Niederlagen auszumerzen, hängt der Ausgang viel mehr von seinem Gegner als von ihm selbst ab. Klitschko, wie in den letzten Kämpfen zu sehen war, befindet sich in einer Top-Verfassung. Sein Gegner Lamon Brewster musste mehr als ein Jahr aufgrund einer Augenverletzung, die fast sein Karriereende bedeutet hätte, pausieren und hat zudem seinen letzten Kampf verloren. Die Bilder, die uns vom übertragenden Sender gezeigt wurden, zeigten einen nicht gerade austrainierten Lamon Brewster. Und auch wenn sein Trainer Buddy McGirt von einem perfekten Trainingslager spricht, so glaube ich nicht so recht daran. Sollte Brewster wider Erwarten in Form sein, könnte sich der Kampf bis in die hinteren Runden ziehen und der jüngere Klitschko beweisen, dass er nicht nur einen rechten "Steelhammer" hat, sondern auch Nerven aus Stahl. Egal wie die Voraussetzungen auf beiden Seiten denn nun tatsächlich sein mögen, ich tippe auf einen KO in den ersten sechs Runden - Sieger: Wladimir Klitschko.

Stefan Strehler: Klitschko durch TKO in den ersten 5 Runden

Während sich Klitschko seit der Niederlage im ersten Kampf gegen Brewster enorm verbessert zu haben scheint, speziell im Umgang mit aggressiven Gegnern, hat Brewster in seinen letzten Kämpfen einiges an Substanz verloren. Ich denke daher, dass wir einen ähnlichen Kampfverlauf wie im ersten Duell zu sehen bekommen, mit dem Unterschied, dass Klitschko dieses Mal nicht einbricht und den Sack bis zur fünften Runde zugemacht haben wird.

Marco Zeininger: Klitschko durch TKO in Runde 6
Klitschko gegen Brewster wird in meinen Augen recht ähnlich ablaufen wie deren erstes Aufeinandertreffen. Klitschko wird den Kampf machen und recht häufig treffen, aber auch viel klammern und Brewsters Aktionen versuchen im Keim zu ersticken. Der US-Amerikaner wird recht viel einstecken und den einen oder anderen brandgefährlichen Haken abfeuern. Ich gehe diesmal von einem mental weitaus besser eingestellten Klitschko als im ersten Kampf aus, als die Sanders-Niederlage noch schmerzte. Daneben vermute ich, dass Brewster vielleicht nicht so final determiniert ist wie im ersten Kampf, als er in der Pressekonferenz vor dem Kampf in Tränen ausbrach.
Deshalb denke ich, dass Klitschko dieses Mal durchs Feuer gehen kann, eventuell einen Niederschlag wegstecken und einen ausgelaugten Brewster in der sechsten Runde vorzeitig besiegen wird. Ein heißer Kampf wird es allemal.


Fazit:

Die Mehrheit der BoxingPress-Mitarbeiter sieht Wladimir Klitschko als Sieger: 11 x Klitschko, 3 x Brewster


 
     

BoxingPress.de - Alle Rechte vorbehalten
© 2007 - Alle Elemente sowie das Layout dieser Seiten unterliegen den Copyrightbestimmungen nach deutschem Recht. Kein Teil dieser Seiten darf in irgendeiner Form an anderer Stelle ohne die ausdrückliche Erlaubnis von BoxingPress.de veröffentlicht werden.
 

All photos ALLSPORT / AFP / ROGER WILLIAMS / SECONDSOUT.COM / KURT SAYGIN - BoxingPress ist um vollständigen Urhebernachweis auf seinen Internetseiten bemüht. Sollte sich auf einer unserer Seiten dennoch eine ungekennzeichnete, aber durch Copyright eines Dritten geschützte Graphik befinden, so konnte das Copyright von uns nicht festgestellt werden. Sollte Bildmaterial einmal nicht mit einem entsprechenden Urhebernachweis ausgezeichnet sein, bitten wir den Betreffenden, sich bei der Redaktion zu melden. Im Falle einer solchen unbeabsichtigten Copyrightverletzung werden wir das entsprechende Objekt nach Benachrichtigung aus der Internetseite entfernen bzw. mit dem entsprechenden Copyright kenntlich machen.
GOWEBCounter by INLINE