Schwerer
Sieg für Häußler, Punktsieg für Urkal
Bericht & Fotos von M. Kurt
Saygin
Die klassische
Box-Stadt Chemnitz war am vergangenen Samstagabend Schauplatz einer Doppel-Europameisterschaft.
Bei dem von Promoter Wilfried Sauerland in der gut besuchten Chemnitz-Arena
veranstalteten Boxabend verteidigten Danilo
Häußler (BP-Nr.14) und Oktay
Urkal (Foto, BP-Nr.5) ihre Titel zwar erfolgreich, jedoch
boten beide Ergebnisse Stoff für angeregte Diskussionen. Noch in
der Halle kam es zu hitzigen Debatten und lautstarken Auseinandersetzungen
in den verschiedensten Sprachen. Im
abwechslungsreichen Rahmenprogramm kämpfte u.a. Cengiz
Koc in seinem ersten Achtrunder und Nordin
Ben-Salah.
Die Kampfergebnisse
im Einzelnen:
1. Kampf:
Rüdiger May vs. Eric French, "Leichtschwergewicht" (Cruiser),
angesetzt auf 8 Runden
Der Deutsche
Meister und einstige Hauptkämpfer Rüdiger
May (34-2-1, 7 KO`s) bestritt den ersten Kampf des Abends
gegen den fast 10 Jahre älteren US-Amerikaner Eric French,
der mit dem keineswegs imposanten Kampfrekord von 10-25-3, 4 KO`s aufwartete.
Sein letzter Sieg datierte aus dem Jahr 1994. Schon das äußere
Erscheinungsbild des übergewichtigen und gut einen Kopf kleineren
Amerikaners ließ wenig Spannung erwarten.
Der
von seinem Bruder und Olympiasieger Torsten May betreute Cruisergewichtler
rüttelte den Gastboxer bereits in der ersten Runde mehrmals durch
und hatte ihn einmal am Boden. In der zweiten Runde konnte der nicht gerade
als harter Puncher bekannte May seinen Kontrahenten zweimal mit Geraden
aus der Distanz zum Fallen bringen. Der Amerikaner war schwerfällig,
reaktionsträge und tapste hinter dem Deutschen Meister her. In Runde
drei und vier gab es zwei weitere Niederschläge und ein stehendes
Anzählen, bis der Ringrichter Kurt Stroer Erbarmen zeigte
und diesen unschönen Kampf abbrach. Selbst untypische Komikeinlagen
des Cruisergewichtlers konnten nicht darüber hinwegtäuschen,
dass dieser Kampf keinen erschließbaren Sinn für Mays weitere
Karriere ergab.
Offizielles
Urteil: Sieger durch TKO nach 1.05 der vierten Runde Rüdiger May
2. Kampf:
Alpaslan Aguzüm vs. Monney Seka, Weltergewicht, angesetzt auf 8 Runden
Der
Kampf begann schlecht für den Internationalen Deutschen Meister Alpaslan
Aguzüm (24-1-0, 10 KO`s). Bereits in den ersten zehn Sekunden
rannte der übereifrige Türke direkt in einen Konter des durchtrainierten
dunkelhäutigen Franzosen Monney Seka (12-4-1, 8 KO`s), der
sofort nachsetzte. Sekundenlang roch es nach KO in Runde eins. Aguzüm
jedoch ruhte sich hinter seiner Doppeldeckung an den Seilen kurz aus,
schüttelte den Kopf und fing sich wieder. Obwohl er schon gegen Ende
der ersten Runde wieder gut in den Kampf fand, ging diese Runde an den
Franzosen, der mit einer Art Lendenschurz bekleidet war, was bei seinem
breitbeinigen Stand interessanterweise durchaus Sinn machte.
Ab
der zweiten Runde konnte der Schützling von Meistercoatch Ulli
Wegner wieder Boden gut machen. Aguzüm kämpfte zwar meist
aus dem Rückwärtsgang, setzte aber die klareren Treffer und
zeigte ein breites Schlagrepertoire. Leider wurde er bei jeglichen Eigeninitiativen
und überfallartigen Attacken sofort von seinem Trainer zurückgepfiffen.
Der junge IDM hätte den schön anzusehenden Kampf sicherlich
noch interessanter gestalten können, aber auch so ging die Strategie
seines Trainers auf und er konnte bis zum Ende jede Runde auf seinem Konto
verbuchen.
Offizielles
Urteil: Sieger nach Punkten Alpaslan "Alpa" Aguzüm
Kampf:
Willi "de Ox" Fischer vs. Ken Murphy, Schwergewicht, angesetzt
auf 8 Runden
In
den ersten drei Runden sah es so aus, als würde während des
gesamten Kampfes gar nichts passieren. Ein viel zu passiver Willi
"De Ox" Fischer (28-4-1, 20 KO`s) und ein lustloser Ken Murphy
(21-8-1, 16 KO`s), der seine letzten acht Kämpfe in Folge verloren
hatte, schlugen sich gegenseitig auf die Deckung. In der vierten Runde
jedoch kam der Deutsche mit einem überraschenden Angriff plötzlich
durch und deckte seinen überforderten Gegner mit Kopf- und Körperhaken
derart ein, dass dieser zu Boden ging und angezählt wurde. Zur großen
Begeisterung des Publikums setzte der Frankfurter beherzt nach und brachte
seinen Gegner mit einem zweiten Niederschlag an den Rand eines KO`s. Der
Gastboxer, der sich noch einmal aufraffen konnte, stand mit halb hängender
Deckung an den Seilen, Fischer setzte aus zwei Meter Entfernung vollständig
ohne Deckung mit Anlauf zu einem Gewaltschlag an, holte weit aus, das
Publikum stand auf, Fischer traf, der Amerikaner fiel in die Seile, hielt
sich dort fest und........... wurde vom Gong gerettet.
Um Schlimmeres
zu vermeiden signalisierte die Ecke des Amerikaners vollkommen zu Recht
die Aufgabe.
Offizielles
Urteil: Sieger durch Aufgabe nach der 4. Runde Willy "de Ox"
Fischer
4. Kampf:
Cengiz Koc vs. Wade Lewis, Schwergewicht, angesetzt auf 8 Runden
Cengiz
Koc (13-0-0, 9 KO`s), der als schneller Knockouter bekannt ist
und in Chemnitz seinen ersten Achtrunder bestritt, ließ es diesmal
etwas langsamer angehen. In der ruhig verlaufenden ersten Runde konnte
der Berliner, der inzwischen seine Deckungsarbeit verbessern konnte, die
klareren Treffer auf seiner Seite verbuchen.
In der zweiten
Runde warf ein krachender rechter Haken den US-Amerikaner Wade Lewis
(11-4-0, 10 KO`s) zu Boden, womit diese Runde mit 10:8 Punkten auf das
Konto des Sauerland-Boxers ging. Nachdem Lewis seinen Mundschutz in der
dritten Runde verlor und einen weiteren Niederschlag in Runde vier kassierte,
sah sich der Ringrichter gezwungen, den ungleichen Kampf abzubrechen.
Offizielles
Urteil: Sieger durch TKO nach 0:25 der vierten Runde Cengiz Koc
5. Kampf:
Fighting Nordin Ben Salah vs. Jose I. Barruetabena, Super-Mittelgewicht,
WBA-Internationale Meisterschaft, angesetzt auf 12 Runden
Der
spanische Herausforderer Jose I. Barruetabena (33-3-1, 13 KO`s)
wirkte schon von Beginn an ideen- und strategielos. Nordin
Ben-Salah (34-1-1, 25 KO`s) konnte zwar die klareren Akzente
setzen, jedoch war der Kampfverlauf von Einzelaktionen bestimmt. In den
ersten beiden Runden waren Schlagkombinationen Mangelware.
Am Anfang
der dritten Runde kam Nordin mit einem schweren Kopftreffer durch und
setzte sofort nach. Der sichtlich überraschte Gastboxer wusste kaum,
wie ihm geschah. Mit einem krachenden rechten Kopfhaken schmetterte der
Titelverteidiger den Challenger regelrecht zu Boden, der daraufhin für
Sekunden desorientiert wirkte, aber dennoch aufstehen konnte. Der Ringrichter
brach daraufhin den Kampf ab. Diese Entscheidung erschien zwar etwas verfrüht,
war jedoch nachvollziehbar.
Offizielles
Urteil: Sieger durch TKO nach 1:00 der dritten Runde Fighting Nordin
6. Kampf:
Oktay Urkal vs. Salvatore Battaglia, Halb-Weltergewicht, Europameisterschaft,
angesetzt auf 12 Runden
Bereits in
der ersten Runde konnte der sonst nicht besonders schlagstarke Berliner
Türke Oktay
Urkal (31-1-0, 10 KO`s) mit einer sauber durchgezogenen rechten
Gerade in die Bauchgegend den verdutzten Italiener niederstrecken, der
sich auf dem Hosenboden niederfand.
Der
wie immer agile Urkal machte von Beginn an mehr Druck. Salvatore
Battaglia (19-2-0, 11 KO`s) war trotz seiner Rechtsauslage nicht
in der Lage, den Sauerland-Boxer irgendwie aus der Fassung zu bringen.
Urkal diktierte das Kampfgeschehen und das Tempo. Der
Gastboxer kam zu Beginn – wenn überhaupt – nur mit Einzelaktionen
durch. Zwar zeigte er zeitweise eine hohe Schlagfrequenz, der weit grösste
Teil seiner Schläge verpuffte jedoch auf der kompakten Doppeldeckung
des Türken, an welcher er offensichtlich gearbeitet hatte.
In der fünften
Runde kam der Titelverteidiger mehrmals mit harten Kombinationen zum Kopf
und Körper des Italieners durch, der zwischendrin auch einmal seinen
Mundschutz verlor und nur vom Gong vor einem möglichen Niederschlag
gerettet wurde. Überraschenderweise
drehte Battaglia in der anschließenden sechsten Runde auf und zeigte
seine bis dahin beste Leistung. Aufgrund der härteren Schläge
ging diese sechste Runde auf das Punktekonto des Herausforderers. Das
Publikum honorierte die Leistung der beiden Kämpfer mit lautstarkem
Applaus.
Der
Titelverteidiger liess sich jedoch nicht beeindrucken und übernahm
schon ab der siebten Runde wieder die Initiative. Sowohl in offenen Schlagabtäuschen,
als auch im Boxen aus der Doppeldeckung heraus behielt Urkal die Oberhand
und konnte jede Runde auf seinem Konto verbuchen. Negativ anzumerken war
nun allerdings, dass der Berliner zu offen und sorglos agierte und zu
viele unnötige Treffer kassierte.
Der BP-Punktezettel
sprach mit 119:108 eine weit deutlichere Sprache als das interessante
Ergebnis der Punktrichter.
Offizielles
Urteil:
Der Belgische
Ringrichter Bob Logist punktete 115:113 für Battaglia,
der Däne
Soeren Saugmann punktete 117:111 für Urkal
der Österreicher
Ernst Salzgeber 115:113 für Urkal
Somit Sieger
durch Split-Decision Oktay Urkal.
Während
des gesamten Kampfes waren die Managerin sowie die Ecke des Italieners
weit aktiver als er selbst. Wild gestikulierend, mit dem Handy telefonierend
und schimpfend liefen sie insgesamt eine weitere Strecke als ihr Schützling.
Nach der Verkündung des Urteils hingegen nahmen diese Aktionen –
insbesondere die der Managerin – fast schon hysterische Züge an.
Laut auf italienisch schimpfend ging sie auf die Punktrichter los, deren
Punkteurteil zwar nur schwer nachzuvollziehen war, aber dennoch zum richtigen
Ergebnis geführt hatte. Der Kampf war jedenfalls weit sportlicher
und schöner anzusehen als das Verhalten des italienischen Teams.
7. Kampf:
Jerry Elliott vs. Andrzej Butowicz, Mittelgewicht, angesetzt auf 8 Runden
Im einzigen
qualitativ schlechten Kampf des Abends kämpften zwei langsame Mittelgewichtler
gegeneinander, die eher mit unfairen Mitteln und Showeinlagen als mit
Boxen den Kampf gewinnen wollten. Die insgesamt drei und damit noch recht
wenige Punktabzüge an beide Boxer sprechen eine deutliche Sprache.
In
dem unansehnlichen Kampf wurde wenig Boxerisches gezeigt, sondern viel
geklammert, gewürgt und gezogen. Jerry
Elliott (34-2-1, 26 KO`s) ging zweimal auf die Knie, reklamierte
auf Niederdrücken, jedoch sahen diese Aktionen keinesfalls ganz unfreiwillig
aus. Desweiteren
sah man auf beiden Seiten Schläge auf den Hinterkopf beim Klammern,
Innenhände und Aktionen in Zeitlupentempo. Die
ersten drei Runden konnten – wenn überhaupt – nur an Andrzej Butowicz
(11-5-0, 4 KO`s) gegeben werden, der mit der einen oder anderen Gerade
aus der Distanz sauber durchkam. Selbst die Punktrichter wiesen die Boxer
an "doch endlich mal etwas zu tun".
In der vierten
Runde erfolgte ein doppelter Punktabzug für beide Boxer. Der Gastboxer
wurde wegen Kopfniederdrückens verwarnt, Elliot hingegen wegen Kopfniederhaltens.
Der Punktabzug zu diesem Zeitpunkt war vollkommen nachvollziehbar und
eine richtige Entscheidung. Gegen Ende der Runde konnte der Sauerland-Boxer
mit einer Einzelaktion, einem rechten Schwinger, den Polen niederstrecken
und anzählen lassen. Dieser bekam anschliessend noch seinen zweiten
Punktabzug in dieser Runde. Nach dem Ten-Points-Must-System ging diese
Runde also mit 10:7 an Elliott.
Die Hoffnung,
der Kampf könnte jetzt interessanter werden, wurde jedoch von beiden
Boxern schnell zunichte gemacht. Es wurde nicht auf Break-Kommandos gehört,
man sah viele Innenhände und Schläge auf den Hinterkopf und
das Geschiebe und Gerangel zog sich bis zuletzt fort.
Offizielles
Urteil: Sieger nach Punkten Jerry Elliot
8. Kampf:
Danilo Häußler, Super-Mittelgewicht, Europameisterschaft, angesetzt
auf 12 Runden
Durch KO
wollte Glenn
Catley (27-6-0, 19 KO`s), der in seinem letzten Kampf Danilo
Häußler (20-0-0, 6 KO`s) nach Punkten unterlag, den Europameistertitel
gewinnen. Es sollte der am kontroversesten diskutierte Kampf des Abends
werden.
Schon
in der ersten Runde kam es zur Katastrophe. Nach einem versehentlichen
Kopfstoß und einer Schlagkombination Catleys öffnete sich eine
schwere Cutverletzung am linken Auge Häußlers, die sehr stark
blutete. Der belgische Ringrichter Bob Logist ging mit Häußler
zum zuständigen Supervisor am Ring, vermutlich, um den "accidental
headbutt" anzuzeigen. Um die folgenden hitzigen Debatten über
die Ursache des Cuts zu unterbinden, hätte der Referee jedoch klar
und deutlich anzeigen müssen, wodurch die Wunde entstanden war. Erst
die Fernsehbilder bewiesen am späteren Abend, dass die Cutverletzung
tatsächlich durch den Kopfstoß hervorgerufen worden war.
Häußler,
der somit zum ersten Mal gezwungen war, einen schnellen KO herbeizuführen
(analog zum Kampf zwischen Michel Trabant und Jozsef Matolcsi im vergangenen
Jahr), schlug Catley zur Begeisterung des Publikums kurze Zeit später
mit einer krachenden Rechten schwer zu Boden. Catley rappelte sich mit
Mühe wieder auf und kassierte wenig später die nächsten
harten Treffer, als er auf den Ringrichter sah, der der Kampf in diesem
Moment bereits wieder freigegeben hatte. Häußler schlug daraus
zunächst Kapital, konnte im Nachsetzen allerdings nicht den finalen
Schlag platzieren.
In
der Rundenpause kam es zu heftigen Debatten zwischen Häußlers
Ringecke und dem Referee. Insbesondere der Meistercutman Dennie Mancini
(Foto) schimpfte wie ein Rohrspatz und fuhr den Ringrichter mehrmals
mit den Worten: "No! You ain`t gonna stop this fight!"
an. Nach Konsultierung des Ringarztes entschied sich Bob Logist, den Kampf
weiterlaufen zu lassen.
Auch in der
zweiten Runde, in der der Titelverteidiger so aggressiv wie noch nie in
seiner Laufbahn vorging, wurde der Kampf unterbrochen, da der Referee
mit der Weiterführung des Kampfes keineswegs glücklich war.
Obwohl
Catley stets bereit war, nach vorne zu stürmen, konnte er sich weder
den großen psychischen Vorteil, noch die eingeschränkte Sicht
des Europameisters zunutze machen. Doch auch Häußler agierte
jetzt zu überhastet, konnte aber die verbleibenden dreieinhalb Runden
für sich verbuchen, zumal Catley in der dritten Runde noch ein Punktabzug
wegen Kopfstoßens erteilt wurde.
Mit dem Schlussgong
der vierten Runde war klar, dass es nicht zu einem technischen Unentschieden
kommen würde. Dieser Kampf würde – wie auch immer – einen Gewinner
haben. Zur Überraschung aller, wurde der Kampf nach zwei Minuten
der fünften Runde abgebrochen.
Angesichts
der Tatsache, dass Danilo Häußler auch bei einem technischen
Unentschieden den Titel behalten hätte, erscheint die Strategie etwas
fragwürdig. Wenn man den Publikum nur einen guten Kampf mit einem
klaren Ergebnis liefern wollte, ging dies auf volles Risiko der Gesundheit
des Boxers. Ebenso, wenn man den Kampfrekord des Europameisters "sauber"
halten wollte. Die einzig logische Erklärung scheint, dass man so
umgehen wollte, dass Catley einen zweiten Rückkampf fordert, denn
bei den nun zwei verlorenen Kämpfen statt einer Niederlage und einem
Remis steht Catleys Argumentation auf wackligen Beinen. Trotzdem wäre
ein dritter Kampf eine sportlich faire Entscheidung, zumal auf Häußler
mittelfristig auch keine WM-Chance wartet.
Vor einem
Rückkampf braucht sich Häußler aber anscheinend nicht
zu fürchten. Der Engländer war trotz seiner Vorteile in diesem
Kampf nicht in der Lage, gegen den Europameister sauber zu punkten. Auch
der Bodenbesuch in der ersten Runde machte deutlich, dass es um Catleys
Nehmerfähigkeiten nicht mehr so gut wie einst bestellt ist. Das Urteil
der Punktrichter von 49:44, 48:45 und 48:46 war durchaus mit dem BP-Punktezettel
von 49:44 zu vergleichen. Catley forderte nach dem Kampf bereits den dritten
Kampf ein. Man darf gespannt sein, wie sich das Sauerland Management verhalten
wird.
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