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Erste Motivation für die Einführung der unabhängigen BoxingPress-Weltrangliste im Jahr 2002 war, dass es in Deutschland bis zu diesem noch keine unabhängige und unbeeinflusste Rangliste der internationalen Profi-Boxer gab. Der durchaus ernstgemeinte Versuch des einzigen Print-Magazins rund um den "BOXSport" in Deutschland scheitert bereits daran, dass an der Erstellung der dortigen Ranglisten sowohl Jury-Mitglieder aus dem Promoterbereich (=mit ganz bestimmten Eigeninteressen) mitwirken. Die übrigen Jury-Mitglieder legen durch das von ihnen ermittelte Endergebnis - mit Verlaub - die Vermutung nahe, dass sie viele der aufgeführten Boxer noch nie oder schon lange nicht mehr gesehen haben. In der unabhängigen BoxingPress-Weltrangliste spielen Eigeninteressen für die Jury-Mitglieder keine Rolle. Eingestuft wird einzig und allein nach der unabhängigen und aufgrund persönlicher Beobachtungen gebildeten Meinung aller Beteiligten. Dieser Auflage haben sich alle Jury-Mitglieder verpflichtet. Viele ausgewiesene internationale Box-Experten unterschiedlichster Ausrichtung in der Jury sorgen dafür, dass eine stets ausgewogene Rangliste ohne nationale Einfärbung entsteht. Die zweite Überlegung in Bezug auf die Erstellung der unabhängigen BoxingPress-Weltrangliste resultiert aus einem bestimmten Mangel der bereits bestehenden Ranglisten in aller Welt: Fast alle Anbieter führen eine schlichte Top10-Liste auf und nehmen dabei keinerlei qualitativen Abstufungen vor. Dabei können gerade im Boxsport zwischen der aktuellen Nr.1 einer Gewichtsklasse und den nachfolgenden Boxern qualitative Klassenunterschiede liegen, denen man in einer schlichten Hintereinandereihung oft nicht gerecht wird. Daher wird die unabhängige BoxingPress-Weltrangliste nach einem Prinzip erstellt, das in ähnlicher Form auch vom "Kicker-Sportmagazin" angewandt wird. Besagtes Fußball-Magazin verwendet bei seiner halbjährlichen Einstufung der Profi-Fussballer in der Bundesliga ebenfalls eine durchgängige Reihenfolge, grenzt die Fussballer in dieser Liste jedoch durch qualitative Abstufungen mittels Einführung einzelner Kategorien ("Weltklasse", "Internationale Klasse", "Erweiterter Kreis", "Blickfeld") voneinander ab. Dieses Prinzip haben wir uns zu Nutzen gemacht. Alle Kategorien unserer Weltrangliste sind formal und terminologisch klar voneinander abgegrenzt, auch wenn manche Übergänge sicherlich - gerade im Boxsport - fließend sein mögen. Darüber hinaus bietet die unabhängige BoxingPress-Weltrangliste weitere Service-Angebote: In der Kategorie "Aufstrebende Talente", die sich unterhalb jeder Top20-Liste befindet, werden alle unserer Ansicht nach vielversprechenden Jungprofis aufgelistet. Außerdem gibt es für den besonders interessierten Leser zwei weitere Listen: In der Rubrik "Mögliche Talente" finden sich größtenteils ungeschlagene, junge Boxer, die jedoch qualitativ noch nicht einzuschätzen sind. Schließlich bietet die "Top20-Nachrücker"-Rubrik eine Auflistung aller Boxer, die an das Tor der Top20 ihrer Gewichtsklasse klopfen. In der BoxingPress-Weltrangliste
sind die Namen aller aufgeführten Boxer mit ihrem Profirekord bei
Boxrec.com verlinkt. D.h. es reicht ein Klick auf den Namen eines Boxers
und es öffnet sich automatisch ein neues Fenster mit seinem aktuellen
Kampfrekord.
Formales/Terminologie: Um die Vorgehensweise unserer Jury-Mitglieder bei der Bewertung zu veranschaulichen, hier ein beispielhafter (inzwischen nicht mehr aktueller) Ranglisten-Auszug, der zeigt, wie die Weltrangliste in jeder Gewichtsklasse aufgebaut ist: Superbantamgewicht
Ranglistenumfang: In der BoxingPress-Weltrangliste sollen nach Möglichkeit nur qualitativ sehr gute, gute bzw. halbwegs gute Profis auftauchen. Dies wird vom "Kicker-Sportmagazin" ebenso gehandhabt. Daher ist in der BP-Weltrangliste die Anzahl der gelisteteten Boxer pro Gewichtsklasse auf genau 20 begrenzt. Einzige Ausnahme: In den drei niedrigsten Gewichtsklassen (Fliegen- bis Strohgewicht) wird aufgrund der geringen Anzahl an internationalen Profis und der mangelnden Transparenz nur bis Platz 10 gerankt. Terminologie:
Bei der Zuteilung der Boxer zu den einzelnen Kategorien legen wir großen
Wert auf eine gewisse Bedachtsamkeit und Vorsicht. Gibt es in einer Gewichtsklasse
zum aktuellen Zeitpunkt keine Boxer von "Weltklasse"-Format, dann bleibt
die entsprechende Kategorie einfach leer. Es ist unser erklärtes
Ziel, sehr sparsam mit solchen Prädikaten wie "Weltklasse" oder "Internationaler
Klasse" umzugehen. Kategorie Weltklasse: Die Auszeichnung "Weltklasse" soll jedoch nur den Boxern zuteil werden, die entweder die Besten der Besten überzeugend geschlagen haben oder denen aufgrund ihres überragenden, offensichtlichen Könnens von den Jury-Mitgliedern das Prädikat "Weltklasse" verliehen wurde. Sicherlich bleibt gerade letzteres Kriterium eine rein subjektive Einschätzung, die jedoch bei jeder von Menschen erstellten Rangliste unvermeidlich ist. Beispiele für die "Weltklasse" sind sicherlich die bekannten PoundForPound-Kandidaten: Bernard Hopkins, Kostya Tszyu, Floyd Mayweather usw.. In der oben aufgeführten Beispiel-Rangliste wurde Paulie Ayala in der Weltklasse aufgeführt. Zweifellos wird es zu jedem Zeitpunkt der Rankings einige Kandidaten geben, die stark an das Tor zur "Weltklasse" anklopfen mögen. Wenn sich die Jury-Mitglieder trotzdem bis dato nicht dazu entschließen konnten, betreffende Boxer in diese Kategorie aufzunehmen, so ist dies eine mehrheitliche Entscheidung, die auf mehreren Faktoren beruhen kann. Ein Boxer könnte z.B. davon profitieren, dass seine Gewichtsklasse im Augenblick qualitativ schlecht besetzt ist. Der Beste unter wenigen Guten zu sein, bedeutet für die BP-Ranking-Jury aber noch nicht die Notwendigkeit, das Prädikat "Weltklasse" zu vergeben. Ebenso kann einem Boxer unter Berücksichtigung all seiner Stärken und Schwächen die Aufnahme in die Weltklasse gewährt oder versagt werden. Hier wird es immer wieder individuelle Streitfälle geben, die auch in unserer Rangliste nur durch Mehrheitsentscheidungen der Jury entschieden werden konnten. Kategorie Internationale Klasse: Boxer von "Internationaler Klasse" gibt es meist in jeder Gewichtsklasse. Dies sind Fighter, die sich mit Siegen oder sehr guten Auftritten gegen starke Gegner hervorgehoben haben, oder denen auch so attestiert werden kann, tatsächlich *internationales* Format zu besitzen. In der oben aufgeführten Beispiel-Rangliste sind dies Manny Pacquiao, Clarence Adams und Agapito Sanchez. Kategorie Erweiterter Kreis: Im "erweiterten Kreis" finden sich Boxer, die aufgrund ihrer bisherigen bzw. aktuellen Leistungen weder zur "internationalen Klasse", noch zum "Blickfeld" zugeordnet werden können. Sie haben sich in der Vergangenheit durch mindestens einen aufschlussreichen Profi-Sieg für ihre Kategorie qualifiziert und befinden sich im Dunstkreis der "internationalen Klasse", zu der sie mit weiteren überzeugenden Auftritten jederzeit hinzustossen können. Klare Niederlagen oder schlechte Leistungen haben jedoch ihre baldige Abstufung in das "Blickfeld" zur Folge. In der oben aufgeführten Beispiel-Rangliste werden in dieser Kategorie Oscar Larrios, Osamu Sato, Willie Jorrin, Lehlohonolo Ledwaba und Yoddamrong Sithyodthong gelistet. Talentierte Nachwuchs-Boxer müssen den Nachweis ihrer Klasse erst mit mindestens einem Sieg gegen einen, nach Erachten der Jury nennenswerten Gegner unter Beweis gestellt haben, um in den "erweiterten Kreis" oder in eine der höheren Kategorien aufgenommen werden zu können. Kategorie Blickfeld: Das "Blickfeld" schließlich umfasst alle weiteren Boxer bis Platz 20, die entweder qualitativ derzeit nicht mehr den oberen Kategorien zugeordnet werden konnten oder die talentiert, aber noch zu ungetestet sind, um weiter oben aufgeführt zu werden. Des weiteren finden sich im "Blickfeld" solide Boxer, die entweder auf dem Weg nach oben sind und bereits erste kleine Erfolge vorzuweisen haben, oder Athleten, die vermeintlich am Ende ihrer Karrieremöglichkeiten angelangt sind, die die Jury aber noch nicht gänzlich abschreiben will. Es ist klar, dass sich die aktuelle Leistungsstärke der im "Blickfeld" aufgeführten Boxer in manchen Gewichtsklassen nur um Nuancen, in anderen um Längen unterscheidet. Auch hier unterliegt die Positionierung wieder einer gewissen Subjektivität. Trotzdem ist das Ergebnis repräsentativ, da auch in dieser Kategorie die Reihenfolge auf einer mehrheitlichen Entscheidung aller Jury-Mitlieder basiert. In der oben aufgeführten Beispiel-Rangliste werden in dieser Kategorie Emmanuel Lucero, Joan Guzman, Diego Morales, Nadel Hussein, Danny Romero, Yober Ortega, Jose Luis Valbuena, Israel Vasquez, Fabio Oliva, Jorge Eliecer Julio und Fernando Velardez geführt. Aktuelle Weltmeister der vier großen Welt-Verbände müssen in der BP-Weltrangliste spätestens am Ende des "Blickfeldes" aufgeführt werden und können nur beim Verlust ihres Titels aus den Top20 fallen. Dieses Prinzip soll dazu dienen, dass die objektiv eher schwachen Weltmeister (z.B. Isaac Bustos) nicht völlig aus der Rangliste fallen können. Letzteres mag zwar qualitativ zutreffend sein, aber ein aktueller Weltmeister muss prinzipiell immer in einer Rangliste auftauchen. Ausgenommen von dieser Regelung sind die sogenannten "Interims-Weltmeister". Kategorie
Aufstrebende Talente: Unter der Kategorie "Aufstrebende Talente",
die ebenfalls regelmässig gepflegt wird, finden sich alle talentierten
Boxer einer Gewichtsklasse, die einen vielversprechenden Eindruck machen,
bislang aber noch keine anerkannt starken Gegner bezwungen haben. Diese
Kategorie ist daher auch nicht durchnumeriert, stattdessen werden die
Namen der Boxer in loser Reihenfolge hintereinander aufgeführt. Taucht
in den "aufstrebenden Talenten" ein ungeschlagener Boxer nicht
auf, so ist die Ursache dafür entweder im fehlenden sportlichen Potential
oder in zu wenig bestrittenen Profikämpfen zu suchen. In der oben
aufgeführten Beispiel-Rangliste werden in dieser Kategorie Fahprakorb
Rakkiatgym, Celestino Caballero, Jeffrey Mathebula, Napapol Kiatisakchokchai
und Zolani Marali gelistet. Einstufungskriterien: Das Haupteinstufungskriterium der unabhängigen BoxingPress-Weltrangliste liegt stets auf der aktuellen Leistungsfähigkeit eines Boxers. Natürlich sollen vergangene Erfolge nicht unberücksichtigt bleiben, zeigen sie doch, zu welchen Leistungen ein Boxer, wenigstens vor geraumer Zeit einmal, in der Lage war. Allerdings gehören altgediente Profis und Ex-Weltmeister oftmals unter Betrachtung ihrer aktuellen Leistungsfähigkeit nur noch in den "erweiterten Kreis" oder ins "Blickfeld" der Rangliste. Ginge man nur nach ihren vergangenen Erfolgen, müsste man viele Ex-Champs unter "Weltklasse" oder "Internationale Klasse" einstufen, doch wie bereits erwähnt, soll die Vergangenheit nur bedingt ausschlaggebend sein. Offensichtlich inaktive Boxer finden den BoxingPress-Rankings keine Berücksichtigung. Als grundsätzlichen Ausscheidungsgrund haben wir eine Inaktivität von 18 Monaten festgelegt. Ausnahmen sind unbeabsichtigt und werden von uns bei entsprechender Entdeckung sofort beseitigt. Boxer, die öffentlich und glaubwürdig ihren Rücktritt vom aktiven Sport bekannt gegeben haben, werden ebenfalls aus der Rangliste gestrichen. Grundsätzlich gilt: Der in der unabhängigen BoxingPress-Weltrangliste höher platzierte Boxer sollte aktuell dazu in der Lage sein, den niedriger platzierten Boxer mit einer Wahrscheinlichkeit von mehr als 50% zu besiegen. Natürlich wird sich dieses Prinzip nicht immer verwirklichen lassen, dazu spielen beim Boxsport zuviele nicht vorhersehbare Faktoren und unterschiedlichste Kampfstile eine Rolle. Gerade in den unteren Regionen der Rankings (ab Platz 10 abwärts) ist eine solche Voraussage immer unsicherer zu treffen. Es ist jedoch das Ziel dieser Weltrangliste, der Verwirklichung des oben erwähnten Grundsatzes möglichst nahe zu kommen. Die einzige Ausnahme hierbei - sie wurde bereits weiter oben erwähnt: Ausnahmetalente (gekennzeichnet mit der Anmerkung "Talentbonus!") können zwar bis an die Spitze des "Blickfeldes" vorstossen und theoretisch auch bereits aktuell dazu in der Lage sein, einen der weiter oben aufgeführten Boxer zu schlagen. Doch sie müssen den Nachweis ihrer Klasse erst mit mindestens einem Sieg gegen einen, nach Erachten der Jury nennenswerten Gegner unter Beweis gestellt haben, um im "erweiterten Kreis" oder in einer der höheren Kategorien aufgeführt werden zu können. Um jedoch bis an die Spitze des "Blickfeldes" gerankt zu werden, kann diesen Ausnahme-Boxern ausschließlich ihr Talent reichen. Beispiele für diesen "Talentbonus" sind in der obigen Liste Emmanuel Lucero und Joan Guzman. Des weiteren ziehen die Jury-Mitglieder bei ihren Einstufungen nicht zwangsläufig die "offiziellen Urteile" der Kämpfe zu Rate. Im letzten der drei Ruiz-Holyfield-Kämpfe z.B. hatten die meisten Beobachter Holyfield knapp vorne gesehen, dieser Fall fand ebenso Berücksichtigung, wie andere Fehlurteile. Ein weiteres Beispiel: Manuel Medina gewann seinen WM-Kampf gegen Johnny Tapia nach Ansicht fast aller Beobachter deutlich, auch wenn die offizielle Wertung dies anders sah. In unserer Rangliste wurde dies berücksichtigt, Medina stand trotz der "offiziellen" Niederlage vor Tapia. Genauso darf
und soll bei der Einstufung ebenso berücksichtigt werden, dass ein
qualitativ besserer Boxer einmal einen schlechten Tag oder eine schlechte
Vorbereitung erwischen kann. Eine daraus resultierende Niederlage (Beispiele:
Lewis vs. Rahman I oder Klitschko vs. Puritty, Mayweather vs. Castillo)
muss und wurde von den Jury-Mitgliedern nicht in dem Maße berücksichtigt,
wie es andere Niederlagen verlangt hätten. Natürlich bleibt
hier ein gewisses Maß an Subjektivität bei Einschätzungen
dieser Art immer präsent - jedoch sind dieser Problematik alle Ranglisten
unterlegen, die nicht von Computern erstellt werden. Und selbst dort nimmt
der Programmierer die Gewichtung aller Punkte selbst und somit subjektiv
vor. Die Jury-Mitglieder der BoxingPress-Weltrangliste sind stets darum
bemüht, alle Einschätzungen möglichst objektiv und aus
einer unabhängigen Perspektive heraus zu treffen. Sonstige Richtlinien: Grundsätzlich wird ein Boxer in jener Gewichtsklasse geführt, in welcher er seinen letzten Titel-Kampf bestritten hat. Eine geringfügige Über- oder Unterschreitung des Limits der jeweiligen Gewichtsklasse bei Nicht-Titelkämpfen ist akzeptabel, ohne das der betreffenden Boxer in der jeweils anderen Gewichtsklasse eingestuft wird. Aktuelle Kampf-Ergebnisse werden im Abstand von zwei bis vier Wochen berücksichtigt und die Rrangliste unmittelbar danach angepasst bzw. aktualisiert. Somit ist die unabhängige BoxingPress-Weltrangliste immer auf einem aktuellen Stand. Darüber hinaus behält sich die Jury vor, die Ranglisten auf der Basis neuerlicher Diskussionen bzw. neu gewonnener Erkenntnisse jederzeit zu ändern. Wie bereits erwähnt, treffen alle Jury-Mitglieder gewissenhaft und auf persönlichen Einschätzungen beruhend ihre Einstufungen. In akribischer Kleinarbeit werden zusätzlich, bei jeder Jahresüberarbeitung der Rangliste, die Kampfrekorde der Top100 einer jeden Gewichtsklasse analysiert, Videomaterial bestellt und gesichtet, verschiedenste Kampf-Berichte aus den gängigen Medien studiert, einzelne Scorecards aus vergangenen Titelkämpfen zu Rate gezogen, andere Rankings (Fightnews, Secondsout, The Ring) als Anregung verwendet, Amateurbilanzen überprüft etc.. Auch im laufenden Prozess der Ranglisten-Aktualisierung wird weiterhin auf diese Art der Kenntnisfindung zurückgegriffen. Die letztlich
veröffentlichte BoxingPress-Weltrangliste ist keineswegs das Ergebnis
eines bierseeligen Diskussions-Abends, wie vielleicht mancher annehmen
wird Die einzelnen Jury-Mitglieder werden weder in öffentlichen Forem, noch in privaten Mails zu den einzelnen Einstufungen der BoxingPress-Weltrangliste Stellungnahmen abgeben. Dafür gibt es zwei ganz einfache Gründe: Die unabhängige BoxingPress-Weltrangliste setzt sich ohnehin aus den unterschiedlichsten Meinungen der Jury-Mitglieder zusammen - es ist keinem Mitglied möglich, im Namen der anderen zu sprechen. Des weiteren müssen oft mehrheitliche Entscheidungen getroffen werden und es liegt nicht im Interesse der Jury-Mitglieder, die in einem bestimmten Fall einer Mindermeinung angehört haben, die Meinung der anderen Mitstreiter zu diskreditieren oder zu kritisieren. Zudem bringt die Erstellung und Pflege der Ranglisten bereits genug Zeit und Aufwand mit sich. Wir bitten all unsere Leser daher um das angemessene Verständnis. Schließlich
sei noch erwähnt, dass wir neben der ausführlichen Rangliste
mit qualitativen Abstufungen auch eine übersichtliche Top10-Übersicht
in komprimierter Form anbieten. Gedacht ist diese für die Leser,
die sich nicht näher mit den Hintergedanken der BoxingPress-Rankings
befassen wollen und denen eine "gewöhnliche" Top10-Rangliste ausreicht. Die unabhängigen BoxingPress-Rankings bleiben gemeinschaftlich geschütztes Eigentum der Mitglieder der Ranglistenkommission. Veröffentlichungen mit deutlich sichtbarem Quellenhinweis (Link zu BoxingPress.de) sind jedoch ausdrücklich erwünscht. Änderungen der Einstufungskriterien können nur mit der Zustimmung der Mehrheit der Mitglieder der Ranglistenkommission getroffen werden. Erstveröffentlichung: Juli 2002.
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