| |
|
Das
unabhängige deutschsprachige Boxsportportal mit den
wichtigsten Nachrichten aus der nationalen und internationalen Szene
|
| .Einstellung
von BoxingPress |
|
| (ch)
Liebe Leserinnen und Leser, seit
Jörg Lüdemann und Steffen Kuhnt im April 2000 BoxingPress
gründeten, sind über acht Jahre vergangen. Nunmehr
wird BoxingPress eingestellt.
Bevor
wir die Gründe erläutern, möchten wir einen
kurzen Blick zurück werfen. Im Jahr 2000 gab es kaum
objektive deutschsprachige Boxsportmagazine, die unabhängig
von den Boxställen und Medien über das deutsche
und internationale Profiboxen berichteten. Die etablierten
Medien gaben im Wesentlichen unkritisch die Pressemitteilungen
der Boxställe und Fernsehsender wieder, Missstände
wie gekaufte Kämpfe, betrogene Boxer und unwürdige
Titelherausforderer blieben meist ungenannt. Dies zu ändern
war das Ziel von BoxingPress. Medium wurde das Internet.
Es sollte eine kostenlose, von überall her abrufbare
Seite geschaffen werden, welche die deutschsprachigen Boxfans
mit Hintergrundinformationen aus der ganzen Welt versorgte
und vor allem die Boxställe kritisch begleitete.
Von
Anfang an war BoxingPress nicht nur eine objektive und unabhängige
Seite, sondern auch eine nicht kommerzielle. Sofern überhaupt
Einnahmen (mit Werbung) erzielt wurden, deckten diese kaum
die Kosten. Alle Mitarbeiter arbeiteten stets unentgeltlich
und in ihrer Freizeit.
Nachdem
Steffen Kuhnt sich relativ bald zurückzog, wurde das
Magazin von Gründervater Jörg Lüdemann im
Alleingang geführt, unterstützt durch inhaltliche
Beiträge von freien Mitarbeitern, insbesondere durch
Ingo Barrabas und später M. Kurt Saygin. Was mindestens
ein Halbtagsjob war, konnte im Jahr 2003 nicht mehr von
ihm alleine erledigt werden. Jörg Lüdemann übergab
BoxingPress an einen kleinen Kreis von bisherigen Mitarbeitern
und Gastautoren, die fortan als BoxingPress GbR das Boxsportmagazin
fortführten und die Redaktion bildeten. Dies waren
Dr. Ralf Bettinger, Dr. Constantin Hofmann, Andreas Kämpfe,
Karsten Knöchlein und Peter Selzer. Später stießen
noch Benni Vivacqua, Thorsten Fritsche und Stefan Strehler
hinzu. Sie wurden unterstützt durch einen großen
Kreis von freien Mitarbeitern und Gastautoren.
Lange
Zeit war BoxingPress das führende deutschsprachige
Boxsportmagazin im Internet. Zuletzt zeigten sich aber Ermüdungserscheinungen.
Fast alle Mitarbeiter sind hauptberuflich in einem Vollzeitjob
tätig, viele haben Familie. Der nichtkommerzielle Charakter
des Magazins, der immer die Unabhängigkeit sicherte,
brachte es mit sich, dass kaum kostendeckend gearbeitet
werden konnte. So wurde zunächst das langjährige
BoxingPress-Tippspiel eingestellt und dann die BoxingPress-Rankings.
Nachdem zuletzt die Aktualität immer mehr litt und
die Zahl der freiwillig unentgeltlich arbeitenden Mitarbeiter
immer kleiner wurde, haben wir uns entschieden, Schluss
zu machen und BoxingPress nunmehr einzustellen. Eine Sparversion
von BoxingPress mit noch geringerer Aktualität oder
sonstigen Abstrichen bei der Qualität wollen wir nicht
machen. Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung.
Wir
möchten uns bedanken bei den Gründern Jörg
Lüdemann und Steffen Kuhnt, unseren freien Mitarbeitern,
unseren Gastautoren, den Amateur- und Berufsboxern, den
Ansprechpartnern beim Fernsehen und den Boxställen,
unseren Werbepartnern und kooperierenden Journalisten anderer
Magazine. Vor allem aber gilt unser Dank unseren Leserinnen
und Lesern, die uns über die Jahre die Treue gehalten
und BoxingPress erst zu dem gemacht haben, was es heute
ist. DANKE!
Wir
wünschen unseren Lesern und dem Boxsport alles Gute
und schließen mit der Forderung nach einer weiterhin
auch kritischen Berichterstattung der anderen Boxsportmedien.
Dr.
Ralf Bettinger
Dr. Constantin Hofmann
Karsten
Knöchlein
Andreas Kämpfe
Peter Selzer
Benni Vivacqua
Thorsten
Fritsche
Stefan Strehler
Montag,
21. Juli 2008
|
|
|
(ds) Die BoxingPress-TV-Tipps für die laufende Woche:
Am heutigen Mittwoch zeigt Eurosport
2 ab 20.00 Uhr eine Aufzeichnung der IBF-Weltmeisterschaft
im Halbmittelgewicht zwischen Cory Spinks
(USA) und Verno Phillips (USA).
Ebenfalls am Mittwoch zeigt das DSF
ab 22.00 Uhr die erste Folge der Reportage "Prize Fighter
- The Heavyweights". Am Donnerstag zeigt das DSF erneut
ab 22.00 Uhr eine weitere Folge der Serie.
Am Donnerstag zeigt Eurosport
ab 20.00 Uhr eine Aufzeichnung des IBF-Ausscheidungskampfes
im Halbweltergewicht zwischen Herman Ngoudjo
(CDN) und Souleymane M'baye (F).
Am Freitag überträgt das DSF
live ab 22.00 Uhr einen Arena Kampfabend aus Ankara. Folgende
Kämpfe stehen auf dem Programm:
Europameisterschaft im Schwergewicht:
Sinan Samil Sam (TRK) vs Paolo
Vidoz (I)
Schwergewicht:
Odlanier Solis (CUB) vs Francois Botha
(SAF)
WBC-Internationale-Meisterschaft im Cruisergewicht:
Herbie Hide (WAN) vs Nuri Seferi
(ALB).
Am Samstag überträgt das ZDF
live ab 22.00 Uhr die WBA-Weltmeisterschaft im Mittelgewicht
zwischen Felix Sturm (D) und Randy
Griffin (USA).
Eurosport überträgt
am selben Tag live ab 23.00 Uhr den Kampf im Superleichtgewicht
zwischen Hector Moreira (E) und Idiozan
Matos (BRA).
Mittwoch,
02. Juli 2008
|
|
| .Pacquiao
siegt im Leichtgewicht |
|
|
(jd) Bei seinem Debüt im Leichtgewicht hat der philippinische
Star Manny Pacquiao (Foto) den
WM-Titel nach Version des WBC seinem Kontrahenten
David Diaz abgenommen. Pacquiao dominierte das
gesamte Gefecht mit seiner Schnelligkeit und Kraft, doch
Diaz schaffte es trotz zahlreicher harter Treffer bis in
die neunte Runde. Hier kam jedoch das Ende für den
schon im Vorfeld als sehr klaren Außenseiter gehandelten
US-Amerikaner. Für den neuen Weltmeister Pacquiao bieten
sich nun mehrere Möglichkeiten auf Top-Kämpfe
im stark besetzten Leichtgewicht. Bleibt zu hoffen, dass
er sie nutzt, da er von vielen Beobachtern gewichtsklassenübergreifend
als weltweit stärkster Boxer angesehen wird. David
Diaz galt als schwacher Weltmeister und dürfte für
den "Pac-Man" eher als vergleichsweiser leichter
Einstieg in die neue Gewichtsklasse gesehen werden.
Mittwoch,
02. Juli 2008
|
|
| .Kontroverse
Disqualifikation |
|
|
(jd) Im Vorprogramm des Pacquiao-Diaz-Kampfes, traten Humberto
Soto und Francisco Lorenzo um
den Interimstitel des WBC im Superfedergewicht an. Der Halter
des WM-Titels lautet Pacquiao, doch dieser wird ihn aufgrund
seines Gewichtsklassenaufstiegs vermutlich nicht verteidigen.
Die Suche nach seinem Nachfolger endete jedoch kontrovers.
Der Mexikaner Soto präsentierte sich über das
gesamte Gefecht als der überlegene Boxer und schlug
Lorenzo in der vierten Runde zu Boden. Jener konnte sich
wieder auf die Beine rappeln, sah sich jedoch sofort wieder
den Angriffen Sotos ausgesetzt. Ringrichter Joe
Cortez agierte hier erstmals unglücklich,
als er die Boxer trennte. Es schien zunächst, als wolle
er den angeschlagenen Lorenzo aus dem Kampf nehmen, doch
er hielt lediglich den attackierenden Soto auf. Der Mexikaner
landete weitere Treffer, bis sein dominikanischer Gegner
auf die Knie ging. Soto jedoch schlug weiter und streifte
den knieenden Lorenzo mit einem linken Haken am Hinterkopf.
Ringrichter Cortez beriet sich daraufhin mehrere Minuten
lang mit weiteren Offiziellen der Nevada State Athletic
Commision. Nach Ansicht des Ringarztes waren offenbar nicht
die blutende verbogene Nase oder die Risswunde über
Lorenzos rechtem Auge ein Grund dafür, dass jener den
Kampf nicht mehr fortsetzen konnte. Auch nicht, dass der
verprügelte Boxer gar nicht den Willen hatte, womöglich
weitere Treffer einzustecken. Nein, die Offiziellen entschieden,
dass der "Streifer" von Soto an Lorenzos Hinterkopf
diesem derart schadete, dass an ein Weitermachen nicht mehr
zu denken war. Da der Schlag als absichtliches Foul erkannt
wurde, ernannte Cortez den stark lädierten Lorenzo
zum Sieger durch Disqualifikation.
Zugegeben, der Schlag von Soto war illegal, aber sicherlich
nicht der Grund dafür, dass Lorenzo den Kampf nicht
fortführen konnte oder wollte. Ein erneutes Anzählen
des Boxers und ein Punktabzug für Soto wären vielleicht
geschickter gewesen. Stattdessen wurde der überlegene
Mann um einen verdienten Sieg durch technischen KO gebracht,
auf den man schon vorher hätte entscheiden können.
Die Argumentation der Offiziellen, dass man um die Sicherheit
und Gesundheit der Boxer bemüht sei und deswegen gegen
Hinterkopfschläge und Schläge gegen Boxer am Boden
vorgehen müsse, wirkt beinahe grotesk angesichts dessen,
dass die Offiziellen minutenlang berieten, während
Lorenzo stark blutend ohne ärztliche Versorgung im
Ring kauerte.
Der WBC entschied im Anschluss, aufgrund des kontroversen
Ausgangs Lorenzo nicht zum neuen Interimstitelträger
zu ernennen. Stattdessen spricht man sich beim Weltverband
für einen baldigen Rückkampf aus.
Mittwoch,
02. Juli 2008
|
|
| .Chagaev schon wieder verletzt |
|
(jd) Einmal mehr muss Schwergewichtsweltmeister Ruslan Chagaev (Foto) einen Kampf absagen. Am letzten Sparringstag, in Vorbereitung auf seine Pflichtverteidigung gegen Nikolay Valuev, riss dem Usbeken bei einem Ausfallschritt die Achillessehne am linken Fuß. Auch die vorherige Verschiebung aufgrund eines viralen Infekts bei Chagaev, sowie seine Hepatitiserkrankung im Vorfeld des geplanten Vereinigungskampfes gegen den damaligen Weltmeister Sultan Ibragimov, erwecken den Eindruck, dass der Universum-Boxer das Verletzungspech ähnlich anzieht wie Ex-Weltmeister Vitali Klitschko. Je nach Genesungsverlauf wird der WBA-Weltmeister nun schätzungsweise ein halbes bis ganzes Jahr pausieren müssen. Ob der WM-Titel nun vakant wird und gegen wen Valuev nun möglicherweise boxen wird, ist noch ungewiss.
Freitag, 27. Juni 2008 |
|
| .Abraham gegen Raul Marquez? |
|
(jd) Im Vorprogramm des Duells zwischen Arthur Abraham und Edison Miranda wurde der Herausforderer für die nächste Pflichtverteidigung des IBF-Weltmeisters Abraham ermittelt. Dabei trafen Raul Marquez und Giovanni Lorenzo aufeinander. Letzterer brachte einen ungeschlagenen Rekord von 26 Siegen mit in den Ring, jedoch bis dahin ohne nennenswerte Gegner. Marquez auf der anderen Seite war vor zehn Jahren Titelhalter im Halbmittelgewicht, seine letzten großen Erfolge liegen aber ebenso lang zurück. So war es der neun Jahre jüngere Dominikaner, der zunächst besser in das Gefecht kam. Lorenzo agierte dabei häufig eher defensiv eingestellt, nutzte jedoch sich bietende Kontermöglichkeiten. Ab der vierten Runde fand Marquez besser in den Kampf und setzte seinen Gegner unter Druck, um die Runden eng zu gestalten. Zudem erweckte der weniger erfahrene Lorenzo ab der Mitte des Kampfes den Eindruck, nicht die Kondition für die späteren Runden zu haben. Dennoch gelang es dem 26-Jährigen, seinen Kontrahenten in der zehnten Runde anzuklingeln. Doch gleich darauf brachte er sich um den Lohn seiner Arbeit, als er durch einen deutlich erkennbaren absichtlichen Kopfstoß einen Punktabzug kassierte. Beide Boxer gaben in den zwei verbleibenden Runden noch ihr Möglichstes, doch die Entscheidung über den Kampfausgang oblag den Punktrichtern. Diese werteten allesamt mit 114:113 zugunsten Marquez', der damit knapp, aber durchaus verdient gewann. Die Pflichtverteidigung von Arthur Abraham gegen Raul Marquez ist für den Herbst in Deutschland geplant.
Dienstag,
24. Juni 2008
|
|
Ganze zehn Minuten benötigte der "King" Arthur Abraham am Samstagabend, um bei seinem US-Debut das amerikanische Boxpublikum von seinen Qualitäten zu überzeugen.
Die im Vorfeld zu vernehmenden skeptischen Stimmen in den USA, die verlauten ließen, dass da wohl der nächste europäische Möchtegern über den großen Teich komme, waren im Seminole Hardrock Casino in Hollywood, Florida schnell verstummt. Zu eindrucksvoll entledigte sich Abraham der schweren Aufgabe, seinen bisher schärfsten Widersacher Edison Miranda ein zweites Mal aus dem Weg zu räumen.
Zu unserem ausführlichen Bericht geht es hier: 
Montag, 23. Juni 2008 |
|
| .Kessler zu stark für Sartison |
|
(jd) Dimitri Sartison hat am Samstagabend seine Chance auf einen WM-Titel nicht nutzen können. Er unterlag in Kopenhagen dem favorisierten Mikkel Kessler (Foto) durch technischen KO in der zwölften Runde. Zum Disput stand dabei der WBA-Titel im Supermittelgewicht, welchen der vormalige Weltmeister Anthony Mundine nicht gegen seinen Pflichtherausforderer Kessler verteidigen wollte. Der Australier strebt stattdessen einen Wechsel in das Mittelgewicht an. Zu unserem ausführlichen Bericht geht es hier: 
Montag, 23. Juni 2008 |
|
| .Berto holt sich WBC-Titel |
|
(jd) Nach einem weiteren Rücktritt von Floyd Mayweather Jr. wurde der WBC-Titel im Weltergewicht vakant. Die Kontrahenten am Samstag im Kampf um den zu vergebenen grünen Gürtel waren der aufstrebende 24-jährige US-Star Andre Berto und sein fünf Jahre älterer Gegner aus Mexiko, Miguel Rodriguez. Letzterer bestritt bereits 2005 einen Ausscheidungskampf gegen Carlos Baldomir, verlor damals jedoch knapp nach Punkten. Dennoch konnte Rodriguez seine Stellung in der WBC-Rangliste behaupten. Berto auf der anderen Seite gewann zuletzt gegen den früheren Europameister Michel Trabant und festigte damit seine Ansprüche auf einen Titelkampf. Dass seine Ambitionen auf den Titel selbst groß sind, wurde bereits früh im Kampf klar. Versuchten zunächst beide Kämpfer ihre Führhand zu etablieren, so gelang es Berto alsbald, mit seinen schnellen Fäusten auch Kombinationen ins Ziel zu bringen, während er sich gegen Rodriguez' Attacken gut zu verteidigen wusste. Auch im weiteren Verlauf gelang es Berto, sich dank solider Defensive und überlegener Schlaggeschwindigkeit klare Vorteile zu erarbeiten.
Zwar gönnte sich der US-Amerikaner hin und wieder kleine Pausen, in denen sein Gegenüber größtenteils erfolglos attackierte, doch plante Berto seine explosiven Attacken gut und zermürbte Rodriguez dadurch. So kam es, dass dieser in der siebten Runde nach zwei rechten Haken erstmals zu Boden ging. Rodriguez konnte den Kampf wieder aufnehmen, musste aber nach weiteren harten Händen erneut in die Knie. Abermals kam der Mexikaner wieder auf die Beine, konnte sich jedoch gegen die nachfolgende Offensive Bertos nicht verteidigen und wurde daraufhin von Ringrichter Laurence Cole aus dem Kampf genommen.
Berto ist damit neuer WBC-Weltmeister in einer stark besetzten Gewichtsklasse. Zwar gehört er mit seinen 24 Jahren noch zu den weniger erfahrenen Top-Männern, doch sein vorhandenes Talent empfiehlt ihn für größere Aufgaben. .
Montag, 23. Juni 2008
|
|
| .Povetkins
Gegner steht fest |
|
|
(jd) Taurus Sykes wird der nächste
Gegner von Alexander Povetkin (Foto)
sein. Der Boxer des Sauerland-Boxstalls, welcher sich
durch seinen Sieg gegen Eddie Chambers
das Herausfordererungsrecht auf den IBF-Schwergewichtstitel
erwarb, wird am 19. Juli wieder in den Ring steigen, um
die Zeit bis zum WM-Kampf zu überbrücken. Der
US-Amerikaner Sykes bereitete im Sommer letzten Jahres dem
damals außer Form geratenen Ex-Weltmeister
Hasim Rahman arge Probleme. Vornehmlich bekannt
ist Sykes jedoch durch seine KO-Niederlage gegen
Samuel Peter.
Sonntag,
15. Juni 2008 |
|
|
(jd) Die Bewerber für den vakanten EM-Titel im Schwergewicht
wechselten erneut. Ursprünglich sollten Luan
Krasniqi und Alexander Dimitrenko um
den Titel boxen, doch die Ansetzung scheiterte an den Börsenvorstellungen
des Ukrainers. Danach kamen Sinan Samil Sam
(Foto) und Matt Skelton ins Gespräch,
doch nun sagte Skelton aufgrund einer Virus-Infektion ab,
wobei festgehalten werden darf, dass der Brite in der Gerüchteküche
für einen Kampf gegen WBC-Weltmeister Samuel
Peter im Gespräch ist. Der neue Gegner Sams
für dessen Kampf am 4. Juli in Istanbul ist Paolo
Vidoz. Der Italiener war bereits von 2005 bis 2006
EM-Titelträger, konnte sich dann jedoch gegen Vladimir
Virchis nicht behaupten, welcher seinerseits den
Titel anschließend zugunsten eines WM-Ausscheidungskampfes
aufgab.
Sonntag,
15. Juni 2008 |
|
| .Mora
ist neuer WBC-Weltmeister |
|
|
(sg) Eine dicke Überraschung erlebte am vergangenen
Samstag im Mohegan Sun Casino in Uncasville, Connecticut,
WBC-Weltmeister Vernon Forrest (Foto).
Der 37-jährige Superweltergeichtler aus Atlanta, Georgia,
sah gegen seinen zehn Jahre jüngeren Landsmann
Sergio Mora über weite Strecken des Kampfes
richtig alt aus. Konnte er die ersten drei Runden gegen
den vorsichtig beginnenden Herausforderer noch gewinnen,
nahm er sich im vierten Durchgang scheinbar eine kleine
Auszeit. Als eine krachende Rechte Moras' den Weltmeister
in Runde fünf kurz ins Wanken brachte, schien klar,
dass es für die müde und langsam wirkende "Viper"
gegen die "Latin Snake" ein langer Abend werden
würde. Sieben Runden später, in denen der Mann
aus East L.A. durch seine Beweglichkeit in der Defensive
und höhere Schlaggenauigkeit eine bessere Figur machte,
war Vernon Forrest seinen Gürtel los. 114:114, 115:113
und 116:112 lauteten die Wertungen bei der Mehrheitsentscheidung
der Punktrichter zu Gunsten Sergio Moras.
Dienstag,
10. Juni 2008
|
|
|
(tf) WBC- und WBO-Weltmeister Kelly
Pavlik (auf Foto links) entledigte
sich der Aufgabe der ersten Verteidigung seiner Titel im
Mittelgewicht gegen Gary
Lockett vorzeitig. Der 31-jährige Herausforderer
aus Cwmbran in Wales hatte dem fünf Jahre jüngeren
Champion aus Youngstown, Ohio, am Samstag in der Boardwalk
Hall von Atlantic City, New Jersey, erwartungsgemäß
wenig entgegen zu setzen. In der Eröffnungsrunde schien
Lockett zunächst noch mithalten zu können und
kam auch zu eigenen Treffern, vor allem mit der Führhand.
Doch bald übernahm Pavlik das Kommando im Ring und
landete die sichtbar härteren Treffer. Bereits in der
ersten Runde wirkte der Waliser das erste Mal angeschlagen.
Im zweiten Durchgang erzielte der Titelverteidger mit einer
Kombination zu Körper und Kopf genügend Wirkung,
um den Herausforderer aufs Knie gehen zu lassen. Nach dem
Anzählen durch Ringrichter Eddie Cotton
setzte Lockett den Kampf fort, doch nur wenig später
ging er ein zweites Mal nach Treffern von "The Ghost"
freiwillig runter. In Runde drei kam dann bereits das vorzeitige
Ende, als eine harte Rechte Pavliks den Herausforderer in
den Ringstaub schickte und die Ecke des Walisers das Handtuch
in den Ring warf. Ringrichter Cotton brach daraufhin bei
1:40 Minuten in Runde drei das einseitige Gefecht ab.
Der nächste Gegner könnte für "The Ghost"
aus Youngstown wesentlich unbequemer werden. Laut Pavliks
Promoter Bob Arum führt man Gespräche
mit dem unumstrittenen Weltmeister im Supermittelgewicht,
Joe
Calzaghe. Als Termin steht der 18. Oktober
im Raum.
Montag,
09. Juni 2008
|
|
| .Williams
holt sich WBO-Titel zurück |
|
|
(tf) Paul
"The Punisher" Williams gelang am
Samstag im Mohegan Sun Casino in Uncasville, Connecticut,
erfolgreich die Revanche gegen seinen einstigen Bezwinger
Carlos
Quintana. "El Indio" hatte dem 26-jährigen
Rechtsausleger vor vier Monaten mit einem einstimmigen Punktsieg
die erste Niederlage seiner Karriere beigebracht und damit
den Weltmeistertitel der WBO im Weltergewicht abgenommen.
Doch im Rückkampf ließ Williams seinem Gegner
keine Chance und schickte diesen bereits in der Eröffnungsrunde
zwei Mal mit Schlagsalven auf die Bretter, wobei jeweils
ein linker Haken die entscheidende Wirkung erzielte. Quintana
war nach dem zweiten Bodenbesuch nicht in der Lage, das
Gefecht fortzusetzen und wurde daher von Ringrichter Eddie
Claudio nach 2:15 Minuten aus dem Kampf genommen.
Mit diesem vorzeitigen Sieg holte sich Paul Williams seinen
WBO-Titel überzeugend zurück.
Montag,
09. Juni 2008
|
|
| .Lopez
ist neuer WBO-Weltmeister |
|
|
(tf) Gerade einmal 2:25 Minuten benötigte Juan
Manuel Lopez, um sich von Daniel
Ponce de Leon den WBO-Titel im Superbantamgewicht
zu holen. In der Boardwalk Hall in Atlantic City, New Jersey,
machte "JuanMa" mit dem Champion kurzen Prozess
und erzielte bereits in Runde eins zwei Niederschläge.
Nach dem zweiten Bodenbesuch de Leons brach Ringrichter
Michale Ortega den Kampf ab.
Montag,
09. Juni 2008
|
|
| .Caballero
bleibt Weltmeister |
|
|
(tf) Celestino
"Pelenchin" Caballero verteidigte
am Samstag im Domo de Ciudad Olímpica in San Juan
de los Morros, Venezuela, seinen Weltmeistertitel im Superbantamgewicht
nach Version der WBA erfolgreich gegen Lorenzo
Parra durch technischen KO in der vierten Runde.
Der Champion aus Panama diktierte den Kampf über die
meiste Zeit und schlug seinen deutlich kleineren Gegner
allmählich mürbe. Zu Beginn der letzten Runde
wurde der Kampf durch Ringrichter Luis Pabon
auf Anraten des Ringarztes abgebrochen, da bei Parra der
Verdacht auf einen gebrochenen Kiefer bestand.
Montag,
09. Juni 2008
|
|
| .Airich
vs. Williams - Der Bericht |
|
|
Ahmet Öner steht bislang für
frischen Wind in deutschen Boxringen. Mutige Kampfansetzungen,
kubanische Talente, Expansion auf den amerikanischen Boxmarkt.
Doch was sich am vergangenen Freitag in Bilbao, Spanien,
beim Kampf zwischen Konstantin
Airich (Foto) und Danny
Williams abspielte, trug nicht gerade zur Besserung
des Rufs von Öner und seiner Firma „Arena Boxpromotion“
bei. Zu unserem ausführlichen Bericht geht es hier:

Mittwoch,
04. Juni 2008 |
|
|
(ds) Die BoxingPress-TV-Tipps für die laufende Woche:
Am heutigen Dienstag überträgt Eurosport
live ab 21.15 Uhr den EU-Titelkampf im Federgewicht zwischen
Osman Aktas (F) und Domenico
Urbano (I).
Am Mittwoch zeigt Eurosport 2
ab 20.15 Uhr eine Aufzeichnung der WBC-Weltmeisterschaft
im Schwergewicht zwischen Oleg
Maskaev (RUS) und Samuel
Peter (NIG).
Am Donnerstag zeigt Eurosport
ab 21.15 Uhr eine Aufzeichnung des Federgewichtskampfes
zwischen Gary
Stark jr. (USA) und Andres
Ledesma (COL).
In der Nacht von Freitag auf Samstag überträgt
Eurosport 2 live ab 3.00 Uhr
den IBF-Ausscheidungskampf im Halbweltergewicht zwischen
Herman Ngoudjo (CDN) und Souleymane
M'baye (F). Am Samstag zeigt ebenfalls Eurosport
2 ab 23.15 Uhr eine Wiederholung dieses Kampfes.
Dienstag,
03. Juni 2008
|
|
| .BP-Inside:
Kämpfe in der Universal Hall |
|
|
Gleich elf Kampfpaarungen standen am Samstagabend in der
Universal Hall in Berlin auf dem Programm. Andre
Vokuhl, der erstmals als Profiboxveranstalter in
Erscheinung trat, präsentierte dem Publikum ein abwechslungsreiches
Programm. Trotz der Konkurrenz durch "König Fußball"
und andere Boxveranstaltungen in Deutschland fanden immerhin
400 Zuschauer den Weg in die Veranstaltungs-Location in
der Gotzkowskystraße, um bei den Kämpfen dabei
zu sein. Zu unserem Vor-Ort-Bericht geht es hier: 
Dienstag,
03. Juni 2008 |
|
| .Menzer
siegt, Sidorenko verliert |
|
|
Wie schlägt man eine Gegnerin, von der man fast nichts
weiß? Diese Frage stellte sich Ina Menzer
(auf Foto rechts) vor ihrer Titelverteidigung gegen
Stacey Reile am Samstag im Burg-Wächter
Castello in Düsseldorf. Tatsächlich hatte die
Mönchengladbacherin während der Vorbereitung kaum
Bildmaterial von ihrer Gegnerin gesehen. Doch ihr Trainer
Michael Timm fand in der Besinnung auf
die eigenen Stärken das richtige Konzept. Wladimir
Sidorenko hingegen wusste genau, was ihn mit seinem
Gegner Anselmo Moreno aus Panama erwartete:
ein deutlich größerer und sehr beweglicher Rechtsausleger.
Diese undankbare Aufgabe hatte der kleine Ukrainer bereits
zweimal in Ricardo Cordoba vor sich und
bekam nach einem guten Kampf jeweils nur ein Unentschieden
zugesprochen. Ein schlechtes Omen? Zu unserem ausführlichen
Vor-Ort-Bericht geht es hier: 
Montag,
02. Juni 2008 |
|
| .Larios
neuer Interims-Weltmeister |
|
|
(tf) Oscar
Larios (Foto) ist neuer Interims-Weltmeister
im Federgewicht des WBC. Im Centro Internacional de Convenciones
in Quintana Roo, Mexiko, bezwang "Chololo" seinen
Gegner Feider
Viloria durch technischen KO in Runde fünf,
als er einen Schlaghagel auf den Kolumbianer niederprassseln
ließ, der den Ringrichter dazu verleitete, den Kampf
abzubrechen. Vilorias Team protestierte jedoch energisch
gegen den plötzlichen Abbruch. Der 31-jährige
Larios hatte den Kampf kurzfristig angenommen, nachdem der
amtierende WBC-Champion Jorge
Linares aufgrund einer Schulterverletzung absagen
musste.
Montag,
02. Juni 2008
|
|
| .Montiel
verteidigt Weltmeistertitel |
|
|
(tf) Fernando
Montiel (Foto) verteidigte seinen
Weltmeistertitel im Superfliegengewicht nach Version der
WBO am Samstag zum achten Mal. Im Plaza de Toros el Paseo
in San Luis Potosi, Mexiko, schlug der 29-Jährige seinen
Herausforderer
Luis Maldonado durch technischen KO
in der dritten Runde.
Montag,
02. Juni 2008
|
|
| .Mundine
bezwingt Soliman erneut |
|
|
(sg) Auch beim dritten Aufeinandertreffen mit Landsmann
Sam Soliman blieb der Australier Anthony
Mundine (Foto) siegreich. Nachdem
ihm 2007 noch ein KO-Sieg glückte, musste sich "The
Man" am Mittwoch in der Vodafone Arena in Melbourne,
Australien, mit einem Punktsieg begnügen. 117:112 und
zweimal 116.112 lauteten die Wertungen nach zwölf Runden
im Supermittelgewicht.
Montag,
02. Juni 2008
|
|
|
(ds) Die BoxingPress-TV-Tipps für die laufende Woche:
Am Freitag überträgt das DSF
live ab 22.00 Uhr aus Spanien. Folgende Hauptkämpfe
stehen auf dem Programm:
Konstantin Airich vs. Danny Williams
Herbie Hide vs. Ehinomen Ehikhamenor
Mahir Oral vs. Alexander Sipos
Am Samstag zeigt das ZDF live
ab 22.00 Uhr die WIBF/WBC-Weltmeisterschaft im Federgewicht
zwischen Ina Menzer und Stacey
Reile. Den zweiten Hauptkampf des Abends im Düsseldorfer
Burg-Wächter Castello bestreiten der Cruisergewichtler
Alexander Alekseev und sein Gegner Louis
Azille.
Mittwoch,
28. Mai 2008
|
|
|
(jd) Im Vorprogramm des Kampfes zwischen Ricky Hatton
und Juan Lazcano, hatte Paul
Malignaggi bei seiner zweiten Titelverteidigung
gleich zwei Gegner. Zum einen Lovemore N'Dou
(Foto) und zum anderen seine Frisur. Der häufig
exzentrisch wirkende US-Amerikaner, mit sizilianischen Wurzeln,
hatte sich seine Haare mit Extensions erweitern und zu Rasta-Zöpfen
flechten lassen. Doch bereits in der ersten Runde lockerte
sich seine Mähne und flog ihm in sein Gesicht, was
seine Sicht stark behinderte. N'Dou, der sich, bei seiner
freiwilligen Titelverteidigung vor einem Jahr, gegen Malignaggi
den Rückkampf vertraglich zugesichert hatte, konnte
so bereits früh harte Treffer erzielen, die ihm im
ersten Duell eher selten gelangen. Nachdem seine Ecke seine
Haare mit Klebeband zusammenband, fand Malignaggi besser
in den Kampf und bestimmte weite Teile der ersten Kampfhälfte
mit schnellen Schlägen und einer guten Führhand.
Doch Malignaggi ließ zur Mitte des Kampfes nach, angeblich
hatte er sich seine Schlaghand in der sechsten Runde gebrochen.
Zudem machten ihm seine Haare wieder vermehrt Probleme,
bis schließlich sein Trainer Buddy McGirt
die Geduld verlor und zwischen der achten und neunten
Runde zur Schere griff. Somit dürfte der "Magic
Man" der erste Boxer gewesen sein, welcher während
eines WM-Kampfes einen Haarschnitt verpasst bekam. Mit verkürzter
Haarpracht kam Malignaggi wieder besser in den Kampf und
sicherte sich dann dank höherer Aktivität einen
Punktvorsprung in der Endphase des Kampfes. Mit einer geteilten
Punktrichterentscheidung (116:112, 116:113, 114:115) wurde
er zum alten und neuen IBF-Weltmeister im Halbweltergewicht
ernannt.
Mittwoch,
28. Mai 2008
|
|
|
(tf) Vor 56.000 Fans feierte Ricky Hatton
(Foto) am Samstag im Stadion von Manchester City
eine erfolgreiche Heimkehr nach England und gleichzeitige
Rückkehr ins Superleichtgewicht, nachdem er seinen
letzten Kampf gegen Floyd Mayweather in
den USA im Weltergewicht verloren hatte. Mit seinem gewohnt
ruppigen Boxstil setzte der 29-Jährige seinen Gegner
Juan Lazcano aus Mexiko unter Druck und blieb die
meiste Zeit des Kampfes über bestimmend. Erst in den
Runden acht und zehn hatte Lazcano seine besten Momente.
Am Ende blieb Hatton jedoch mit 120:108, 118:110 und 120:108
deutlicher Sieger nach Punkten. Als nächster Kampf
ist ein Duell gegen den IBF-Champion im Superleichtgewicht,
Paul Malignaggi, im Gespräch.
Montag,
26. Mai 2008
|
|
|
(jd) Joshua Clottey erhält eine zweite
Chance auf einen WM-Titel, nachdem er im Dezember letzten
Jahres einen IBF-Ausscheidungskampf im Weltergewicht gegen
Shamone Alvarez gewonnen hatte. Ein Jahr
zuvor unterlag Clottey gegen den damaligen WBO-Weltmeister
Antonio Margarito, als er nach starkem Beginn wegen
einer Verletzung an der linken Hand zunehmend nachließ.
Margarito hatte zuletzt Kermit Cintron
den IBF-Titel abgenommen, gibt diesen jedoch auf, um gegen
WBA-Weltmeister Miguel Cotto anzutreten.
Clotteys Gegner im Kampf um den vakanten IBF-Titel wird
Zab Judah (Foto) sein. Der ehemals
unbestrittene Weltmeister im Weltergewicht musste zuletzt
aufgrund von Sturzverletzungen am rechten Arm einen Kampf
gegen Shane Mosley absagen. Das Duell wird
am 2. August stattfinden.
Montag,
26. Mai 2008 |
|
 |
 |
Für
die BoxingPress-Nachrichten der vergangenen Tage bitte auf den "MORE"-Button
klicken!
|
|
|
|