Tippspiel im Boxarchiv
Tabellen und Auswertungen des damaligen Tippspiels.
Das Tippspiel lief über mehrere Saisons: Leser tippten die Ausgänge angesetzter Kämpfe, die Redaktion wertete aus und führte eine Rangliste. Erhalten sind die Tabellen und die Auswertungen, nicht die einzelnen Tipps.
Als Datenbestand sind die Seiten schmal, als Zeitdokument nicht: Sie zeigen, welche Kämpfe damals überhaupt zur Wahl standen und wie sicher sich ein Fachpublikum bei ihnen war. Bei mehreren Kämpfen lag die Mehrheit der Tipper daneben.
Der Bezug zu heutigen Boxwetten ist begrenzt. Ein Tippspiel ohne Einsatz und ohne Quote misst etwas anderes als ein Wettmarkt; wie letzterer funktioniert, steht unter Wettquoten und Wettarten.
Diese Rubrik umfasst 2 Beiträge aus den Jahren 2002 bis 2007, zusammen rund 200 Wörter Text.
Der längste Beitrag der Rubrik ist Das Boxtippspiel im Internet mit 217 Wörtern. Alle Beiträge stehen unter ihren ursprünglichen Adressen und sind inhaltlich unverändert; Namen, Titel und Ranglisten geben den Stand ihres Erscheinungsjahres wieder.
Wie diese Rubrik zu lesen ist
Getippt wurde auf angesetzte Kämpfe, in der Regel Sieger und Art des Ausgangs. Die Redaktion sammelte die Tipps, wertete nach dem Kampfabend aus und führte eine laufende Tabelle über die Saison.
Erhalten sind die Tabellen und die Auswertungstexte, nicht die einzelnen Tipps. Damit lässt sich zwar nicht mehr rekonstruieren, wer worauf gesetzt hat, wohl aber, bei welchen Kämpfen das Feld geschlossen falschlag. Das sind meist die Kämpfe, die im Nachhinein als Überraschung gelten.
Ein Tippspiel ohne Einsatz misst etwas anderes als ein Wettmarkt: Es gibt keine Quote, die eine Fehleinschätzung teuer macht. Wie ein Markt dieselbe Frage abbildet, steht unter Wettquoten und Wettarten.
Die Verteilung über die Jahre lautet 2002: 1, 2007: 1. Wo ein Jahrgang fehlt, fehlt er auch im Archiv: Erhalten ist, was sich unter der ursprünglichen Adresse wiederherstellen ließ, und das ist bei einer über Jahre gewachsenen Website nie der vollständige Bestand.
Was der Bestand hergibt und was nicht
Das Tippspiel band die Leser an den Kampfkalender. Wer tippen wollte, musste wissen, wer wann gegen wen antrat, und die Redaktion lieferte diese Übersicht ohnehin. Aus dieser Kopplung erklärt sich, warum die Auswertungen die Kämpfe nennen und nicht nur die Punktstände.
Als Datenbestand bleibt wenig übrig, als Beleg für die Erwartungshaltung eines Fachpublikums einiges. Bei den Kämpfen, bei denen die Mehrheit der Tipper danebenlag, lohnt der Blick in den zugehörigen Kampfbericht: Er erklärt meist, woran sich die falsche Erwartung festgemacht hatte.
Ein Vergleich mit heutigen Boxwetten trägt nur begrenzt. Wie ein Markt dieselbe Frage bepreist und welche Rolle die Marge dabei spielt, steht unter Wettquoten.
Die Auswertungen nennen die getippten Kämpfe mit Ausgang und die Punkte der vorderen Plätze. Wer wissen will, wie ein einzelner Kampf tatsächlich verlief, findet den Bericht dazu in der Rubrik Kampfberichte.
Teilgenommen haben nach den erhaltenen Tabellen jeweils einige Dutzend Leser, was für eine Fachsite dieser Größe ein normaler Wert war. Die Punktabstände an der Spitze sind entsprechend klein, und einzelne richtig getippte Überraschungen entschieden über die Platzierung. Das ist der Unterschied zu einem Wettmarkt: Dort hätte dieselbe Überraschung nicht Punkte, sondern eine Quote bewegt.
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Häufige Fragen zu Tippspiel im Archiv
Wurde um Geld gespielt?
Nein. Es war ein Tippspiel ohne Einsatz, gewertet wurde nach richtigen Tipps.
Sind die einzelnen Tipps erhalten?
Nein, nur die Tabellen und die Auswertungen der Redaktion.
Warum sind nur zwei Seiten erhalten?
Weil die Tabellen laufend überschrieben wurden. Gesichert sind die Stände, die sich unter ihrer ursprünglichen Adresse wiederherstellen ließen.
Sind die Beiträge dieser Rubrik verändert worden?
Inhaltlich nicht. Entfernt wurden nur die Navigation, die Werbeflächen und der Seitenfuß der damaligen Fassung. Namen, Titel, Ergebnisse und Einschätzungen stehen so, wie sie im jeweiligen Jahr veröffentlicht wurden.