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Schattenboxer - Folge 13 - Harte Bandage


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Das Drama um Billy Collins, Luis Resto und Humberto Carlos Lewis

“ Resto soll nicht gemerkt haben, dass irgendetwas mit den Handschuhen nicht stimmte? Panama Lewis soll nichts mit der entfernten Polsterung zu tun gehabt haben? Mann, ich habe mir darüber 15 verdammte Jahre den Kopf zerbrechen müssen und ich weiß, dass sie es waren. Sie haben ihn umgebracht. Sie haben meinen Sohn auf dem Gewissen. “ Billy Douglas Senior (Auszug aus einem Interview in einer US-Boxzeitschrift von 1998) Billy Collins Junior wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater Billy Collins Senior war einst Profiboxer, doch finanziell nicht besonders erfolgreich gewesen. Sein Sohn sollte es eines Tages besser machen. Denn er war talentiert, stark, hart und hungrig. Das machte ihn zu einem der ersten Boxchampions des TV-Senders ESPN. Er gewann die ESPN-Meisterschaft im Weltergewicht, war unbesiegt und galt als große US-Boxhoffnung in seiner Gewichtsklasse.

Im Juni 1983 bekam er die Chance, im legendären Madison Square Garden sein Können unter Beweis zu stellen. Genau an jenem historischen Abend, als sich Roberto Duran gegen Davey Moore die Weltmeisterschaft im Halbmittelgewicht erkämpfte, boxte Billy Collins Junior im Rahmenprogramm gegen den knüppelharten „Brawler“ Luis Resto aus den Slums von Puerto Rico.

Der Fight von Collins Junior wurde im Fernsehen gezeigt und er war auf dem Sprung zu einem Titelkampf. Er brauchte dazu nur einen eindrucksvollen Sieg gegen den Aufbaugegner Resto einzufahren. Am besten durch einen Knockout, der spektakulär war, sich gut vermarkten ließ und sich in die Erinnerung der Zuschauer eingrub. Und die Auseinandersetzung zwischen Collins Junior und Resto schrieb tatsächlich Boxgeschichte, wenngleich auch eines der dunkelsten Kapitel in diesem Sport.

Bevor der Gong ertönte, schrie ein aufgeheizter „Panama“ Lewis (Trainer von Luis Resto) im Norman-Stone-Stil zu Collins Junior herüber: „ Du gehst runter, Junge! Du gehst runter! “ Psychologische Kriegsführung oder ein Versprechen? Auf jeden Fall bekam Resto die Prügel seines Lebens. In einer Rundenpause keuchte und fluchte Collins, verglich Restos Schlag mit dem eines Ziegelsteines. „ Soll ich das Handtuch werfen? “ fragte sein Vater, doch das Boxtalent schüttelte den Kopf. „Nein, ich schicke ihn auf die Bretter!“

Collins Junior zog in den Krieg und lieferte sich mit dem Schläger aus Puerto Rico eine Materialschlacht. Zehn brutale Runden und unzählige Schlagwechsel voller Rohheit und Gewalt. Obwohl Billy Collins Junior nicht zu Boden ging, musste er harte Treffer einstecken. Sein Gesicht war schwer gezeichnet. Eine blutige Visage voller Schwellungen und aufgeplatzter Wunden. Als das Gemetzel vorbei war, torkelte die junge Boxhoffnung in die Ecke. Resto folgte ihm und hielt Vater Collins den Handschuh zum obligatorischen Schlussgruß hin. Als Collins Senior die Boxhandschuhe berührte, zuckte er zusammen. Er fühlte nichts. Nichts, außer blanken Knochen unter einer dünnen Schutzschicht aus Leder. Und er sah in das schmerzverzerrte Gesicht von Resto. Er konnte es nicht fassen. Er war völlig außer sich, schrie noch im Ring, dass etwas mit den Handschuhen nicht stimmte und schaltete sofort die New Yorker Box Kommission ein, um die Fäustlinge überprüfen zu lassen.

Offiziell wurde Resto zunächst zum Punktsieger erklärt. Später wurde der Fight in ein „No contest“ umgewandelt, als das schreckliche Geheimnis ans Licht kam. „Panama“ Lewis, der Coach von Luis Resto, hatte die Boxhandschuhe präpariert und die damalige Füllung, bestehend aus Rosshaar, zum Teil entfernt. Die Boxwelt war schockiert. Resto und Lewis wurden verhaftet und zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Beide wurden außerdem mit einem lebenslangen Boxsportverbot belegt.

Die gesundheitlichen Konsequenzen von Billy Collins Junior waren weitaus tragischer. Er trug einen irreparablen Augenschaden davon und das Risiko einer völligen Erblindung war hoch. Diese Verletzungen führten zum vorzeitigen Ende einer hoffnungsvollen Boxkarriere und machten aus dem jungen Sportler ein seelisches Wrack. Er suchte Halt im Alkohol und kam am 6. März 1984 bei einem selbstverschuldeten Autounfall ums Leben. War es Selbstmord? War der Alkohol die Ursache oder vielmehr sein letzter Fight von 1983? Das kann bis heute niemand mit Bestimmtheit sagen.

„Am 16. Juni 1983 wurde Roberto Duran im Madison Square Garen Weltmeister. Genau an seinem Geburtstag. Es war eine gigantische Birthday-Party. Die Menge sang und Roberto hatte Tränen in den Augen. Doch es waren nicht die einzigen Tränen, die an diesem Boxabend vergossen wurden.“ Steve Farhood, Boxjournalist

Luis Resto erinnerte sich gegenüber Boxreportern nicht gerne zurück an diese Veranstaltung, obwohl es damals nicht seine Tränen waren. „Nein, ich hatte keinen Grund zu weinen. Nach meinem Sieg über Collins war ich so verdammt glücklich. Ich feierte mit meinen Fans den Sieg, trank Wein, Bier und Rum. In dieser Nacht träumte ich von der Weltmeisterschaft. Als ich aufwachte, fand ich mich in einem Alptraum wider.“

Ich traf Resto 1998 bei einem Trip nach New York. Er fungierte damals als Sparringspartner für bereits ausrangierte Profiboxer wie Aaron Davis , Tyrone Frazier oder Darren Zenner . Resto war so eine Art „Phantom der Oper“ im Morris Park Gym in der Bronx. Er wohnte im Keller des fensterlosen Trainingsgebäudes und zündete täglich eine Kerze in der „St. Dominics Church“ an, die sich direkt neben dem Gym befand. Jeder im Raum kannte seine Vergangenheit, kannte seine Geschichte, über die er nur ungern bzw. so gut wie nie sprach. Jeder im Gym wusste von dem lebenslangen Boxverbot, welches gegen ihn verhängt worden ist. Dennoch hörten die Kinder und Jugendlichen in der Boxhalle auf Resto. Er war gut zu ihnen, brachte ihnen viel über das Leben auf der Straße bei und unterrichtete sie im Boxen.

Spötter sagten, wenn sie dich im Gleasons Gym, dem besten Gym von New York, nicht brauchen können, findest du immerhin noch einen Platz in der Morris Park Avenue. Vielleicht stimmt dieser Konkurrenzspruch ja sogar. Denn selbst Resto hatte hier seinen Platz gefunden. Ausgerechnet Resto, der vielen Boxfans nicht als Boxer in Erinnerung geblieben war, sondern als die schlimmste Schande für den Boxsport.

Bei freier Logis durfte er in einem karg eingerichteten Raum in den Katakomben des Gym wohnen. Ohne Bad und WC zwar, aber immerhin ein Dach über dem Kopf. Und die paar Schritte zu den Sanitäreinrichtungen im oberen Geschoss waren nicht der Rede wert. So alt war Luis Resto noch nicht, auch wenn die Züge seines Gesichtes gebrochen waren und man darin bereits die Spuren und Furchen eines langen Lebens entdeckte. Und dann diese Augen, in denen sich ständig dunkle Schatten spiegelten. Selbst dann, wenn sein Mund ein Lächeln versuchte.

Über zwei Jahre hatte er für sein Verbrechen im Knast verbracht. Es waren harte Jahre. So hart wie seine ganze Biografie. Als Kind war er mit seiner Mutter und sechs Geschwistern nach New York gekommen und im Ghetto aufgewachsen. Mit Prügel aufgewachsen, mit dem ständigen Tod auf der Straße konfrontiert. Eine Ewigkeit lag das zurück. Inzwischen war er selbst Vater zweier Kinder, die beide fast erwachsen waren. Der älteste Sohn hatte gerade seinen High-School-Abschluss in der Tasche und der gealterte Faustkämpfer war sehr stolz darauf. Denn Resto selbst hatte es nie zu irgendeinem Abschluss gebracht. Man hatte ihn von der Schule geworfen, als er einen Lehrer krankenhausreif prügelte.

Nach einem gemeinsamen Training und bei einer Flasche Bier fragte ich Resto, wie er denn heute mit seinem Schatten namens Collins zurecht kommt. Resto starrte mich erstaunt an. Normalerweise fragte niemand nach seinem Befinden. Entweder wurde er als Feigling verspottet, weil er „frisierte“ Boxhandschuhe nötig gehabt hatte oder man stellte kritische Fragen voller Argwohn und Vorwürfen. Nur ganz selten wollte jemand wissen, wie er sich dabei fühlte oder wie es ihm dabei ging. Nie war er auch ein Opfer.

„ Ich wollte immer nur schlagen und kämpfen. Ich dachte nie besonders ans Geld oder die Meisterschaft. Ich wollte einfach immer nur kämpfen und schlagen. Nur dann fühlte ich mich frei und gut “, sagte Resto und seine Augen blickten tot.

Als Amateur schlug er viele Gegner und gewann mehrmals die „Golden Gloves“ von New York. Auch als Berufsboxer konnte sich sein Rekord sehen lassen, obschon früh klar wurde, dass er es nie bis nach ganz oben schaffen würde. Dennoch nahm er jeden Gegner an und fightete früh in seiner Karriere gegen einige Weltklasse-Leute. Er wurde fester Sparringspartner von Roberto Duran und zu einem sog. echten Prüfstein für aufstrebende Talente.

“ Heute geht es mir ganz gut. Die Jungs hier akzeptieren mich und ich mag sie. Ich verdiene ein paar Dollars als Wachmann und alles was ich brauche, finde ich hier im Gym. Doch manchmal vermisse ich meine Familie. “ Resto wies auf die vergilbten Fotos an der Wand, die eine Frau mit zwei Kindern zeigte. „ Meine Frau ist abgehauen. Kann es ihr nicht verübeln, war manchmal grob zu ihr. Meine Kinder auch. Wegen der Ausbildung. Wegen der Arbeit. Aber ab und zu besuchen mich die Kinder hier, auch wenn diese gemeinsamen Zeiten immer weniger werden. Nur Billy Collins Junior ist immer bei mir. Er geht nie weg! “ Die Stimme von Luis Resto klang gequält.

Schweigend starrten wir gemeinsam auf die Wand. Alte Schwarz-Weiß-Bilder hingen daran, die ihn als Boxer darstellten. Daneben eine Flagge von Puerto Rico und ein Kreuz. Die anderen Boxer im Morris Park hatten mir erzählt, dass er jeden Tag betete und oft stundenlang in der Kirche nebenan hockte und vor sich hin sinnierte.

„ Ich seh' diesen Billy oft vor mir. Seine geschwollenen Augen, sein blutiges Gesicht. Aber ich war genauso verletzt. Sie zeigten immer nur, wie ich ihn verprügelt habe. Aber wie er mich verprügelte, das zeigten sie nie. Ich hab von dem Kampf gegen Collins erst einige Tage vor dem Termin erfahren. Ich musste Gewicht machen, wurde unmittelbar vorher von einem Doc zum anderen geschickt. Wie das halt so ist. Ich war unter Strom, habe nicht gemerkt, dass meine Handschuhe nicht in Ordnung waren. Woher sollte ich das wissen? Hey, ich bin rüber gegangen und habe die Hände seines Vaters geschüttelt. Warum hätte ich das tun sollen, wenn meine Boxhandschuhe manipuliert waren? “ Er schaute mich an und das war ein durchaus überzeugendes Argument.

Ich erinnerte mich an einen Artikel in „Inside Sports“ von 1983, der die Reise der Boxhandschuhe vom Madison Square Garden zum zuständigen Gerichtslabor dokumentierte: Die Handschuhe wurden damals nach dem Kampf noch in der Umkleidekabine von der New Yorker Boxkommission eingesammelt. Der Chefinspektor John Squeri packte die Fäustlinge in eine Box und übergab sie an Jack Prenderville , damals der sog. „Chairman“ der Kommission. Dieser reichte sie an das Kommissionsmitglied Jack Graham weiter, der das Beweismittel eine Nacht im Kofferraum seines Wagens verwahrte und sie am nächsten Tag in die Firma Everlast zur Inspektion brachte. Erst dann wurde die Box in das Gerichtslabor per Bote geschickt.

„Wirklich, die Handschuhe fühlten sich an wie immer“, erzählte Resto weiter. „ Tony Perez , der Referee, hat sie noch im Ring angeschaut. Da war kein Loch oder sonst was. Wenn die Polsterung weg gewesen wäre, dann hätte ich mir die Hände gebrochen, den Kampf nie durchgehalten. Und noch mal, Mann, warum hätte ich in die gegnerische Ecke gehen und Collins die Hand schütteln sollen? Ist doch verrückt, oder?“

Ich zuckte mit den Schultern. Er erwartete eine Antwort. Eine Antwort, die ich ihm nicht geben konnte. Jetzt schaute ich Resto in die Augen. War er schuldig oder unschuldig? Ich wusste es nicht. Sicher war nur, dass Resto sein ganzes Leben lang ein Gefangener bleiben würde, auch wenn er seine Haftstrafe schon lange abgesessen hatte. Das bewiesen seine Augen, in der sich Billy Collins Junior spiegelte. Das bewies sein schlechter Ruf, der ihn bis zu seinem Tod verfolgen wird.

„Panama Lewis wird Tyson nicht sekundieren. Aber er wird irgendwo dort draußen in der Nähe seiner Ecke lauern.“ Boxmanager Shelley Finkel vor dem Kampf Tyson gegen Lewis Humberto Carlos Lewis , in Boxerkreisen besser bekannt als „Panama“ Lewis, wurde im Fall „Collins Junior“ verurteilt und für immer vom Boxsport verbannt. Mitverantwortlich dafür war Randy Gordon , ein ehemaliger Boxer, der später als Boxfunktionär, Journalist und Manager tätig war.

1986 wurde der zuständige Mann bei der New Yorker Boxkommission gefragt, ob „Panama“ Lewis irgendwann seine Boxlizenz zurückerhalten kann. Die kalte und unbarmherzige Antwort: „Niemals!“ Diese Antwort stammte von Randy Gordon. Und Gordon tat alles, damit diese Antwort Gültigkeit behielt. Er hasste „Panama“ Lewis und dies wurde in all seinen Artikeln im „Ring Magazine“ deutlich, die den Collins-Resto-Fight behandelten.

1984 hatte Randy Gordon den Vater von Billy Collins interviewt. Genau einen Tag nach dessen Tod. „ Es war das schlimmste und erschütternste Interview meines Lebens “, erklärte Gordon später und fuhr fort: „In meinem Artikel habe ich Anklage erhoben und dafür gesorgt, dass die Öffentlichkeit Lewis und Resto schuldig gesprochen hat. Das hatte ich der Familie von Collins versprochen.“

1998 dann ein sog. „Skandal“, der von vielen Boxexperten bis heute totgeschwiegen wurde. Es war der Kampf von Francois Botha gegen Mike Tyson . Und Randy Gordon und „Panama“ Lewis waren plötzlich Kollegen, die im selben Team zusammen arbeiteten. Hand in Hand! Lewis war der inoffizielle Trainer für Botha und Gordon der PR-Agent des Boxers.

„ Ich habe die tragische Geschichte um Collins nie vergessen und immer weitergeforscht. Je mehr Antworten ich bekam, desto mehr neue Fragen tauchten auf. Früher war ich von der Schuld von Lewis restlos überzeugt. Heute bin ich mir nicht mehr so sicher. “ So die offizielle Begründung für Gordons Kehrtwende, als er bei einer Pressekonferenz zum Botha-Tyson-Fight darauf angesprochen wurde.

Am 16. Juni 1983 arbeiteten drei Leute in Restos Ecke: Artie Curley , Pedro Alvarado und eben „Panama“ Lewis. Doch Lewis war der Chefsekundant und er sagte später in einem Interview: „ Es war mein Boxer. Es war mein Team und ich war der Boss. Damit bin ich für alles verantwortlich, was in diesem Team passierte. Egal, ob ich es gewusst habe oder nicht! “ Lewis hat für alles gerade gestanden, erklärte Gordon weiter und mir unter vier Augen anvertraut, dass kein Tag vergeht, an dem er nicht an Collins denke.

„ Ob ich Panama damit vergeben habe? Hey, es ist nicht meine Aufgabe zu vergeben. Das steht mir nicht zu. Ich weiß nur, dass mein Krieg gegen Panama zu Ende ist und es auch eine Sünde darstellt, nicht zu vergeben. Ich habe dafür gebetet, dass Gott den Kummer und die Schmerzen von der Collins-Familie nimmt. Jetzt bete ich dafür, dass er es bei Panama genauso macht. “ Große und gütige Worte von Randy Gordon, um den Deal zwischen ihm und dem sog. Teufel in Trainergestalt zu erklären oder lediglich um sein schlechtes Gewissen zu entschuldigen?

Skeptiker meinen ironisch, dass Lewis seinem stärksten Kritiker Gordon lediglich „Gift“ in ein Getränk gemischt hat. Wie damals im legendären WM-Fight zwischen Aaron Pryor und Alexis Arguello . Legendär wegen dem Gefecht und wegen der Worte von Lewis in der vorletzten Pause, die von den Mikrofonen aufgezeichnet wurden: „ Gib mir die andere Flasche, die ich gemixt habe, die schwarze Flasche! “ Der völlig erschöpfte Pryor bekam den Schluck aus der berüchtigten schwarzen Flasche und eine Wandlung schien in ihm vorzugehen. Er ging raus, explodierte und schlug seinen Widersacher vor der Zeit. Nur einer dieser berühmten Psychotricks von Lewis oder mehr? Jedenfalls wurde das Geheimnis um den mysteriösen Inhalt nie vollständig gelüftet und „Panama“ schweigt bis his heute.

Trotz dieser dunklen Vergangenheit wurde und wird Lewis von vielen Boxern geschätzt und respektiert. Jeder, der ihn einmal persönlich getroffen hat, war überrascht davon, wie er wirklich ist. Ein ruhiger Zeitgenosse, der bescheiden agiert und die mentalen Aspekte im Boxen zu lehren versucht. Viele Fighter schwärmen davon, dass Lewis zu den Trainern gehört, die wirklich mit Leib und Seele in der Ecke dabei sind und immer hinter ihrem Kämpfer stehen, egal was passiert.

Auch heute trainiert Lewis nach Champions wie Roberto Duran oder Aaron Pryor immer noch hoffnungsvolle Nachwuchstalente wie zum Beispiel Sultan und Timor Ibragimov , die beide auch schon als Sparringspartner für Tyson fungierten. Allerdings übt er seine Tätigkeit im Schatten der Gyms aus, nicht offiziell in den Ecken der Boxer. Wie eine jener Ratten im Boxgeschäft, die nur gelegentlich an das Licht gelangt und meist im Dunkeln agiert. Nicht umsonst heißt es: „ Im Boxsport haben nicht die Ratten Angst vor den Raubtieren, sondern die Raubtiere Angst vor den Ratten! “


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Der Beitrag stammt vom 05. März 2005 und steht in der Rubrik Berichte. Sie versammelt 32 Beiträge aus dem Archiv, 6 davon aus demselben Jahr. Der ursprüngliche Beitrag umfasst 2.651 Wörter Fließtext und liegt damit an 1. Stelle des Umfangs innerhalb dieser Rubrik. Die Einordnung folgt der Adresse, unter der er ursprünglich erschienen ist, und nicht einer nachträglichen Bewertung des Inhalts: Eine heute vorgenommene Zuordnung wäre eine Vermutung, und eine falsche Vermutung fiele später niemandem mehr auf.

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In der zeitlichen Folge seiner Rubrik steht der Beitrag an 14. Stelle von 32. Davor liegt René Weller erschließt neue Geschäftsfelder aus 2005. Danach folgt Wem die Stunde schlägt - Aufstieg und Fall von Hector Camacho aus 2005. Diese Reihenfolge ist die des Erscheinens und nicht die der Bedeutung; sie eignet sich, um einen Zeitraum am Stück zu lesen, und weniger, um einen einzelnen Namen zu verfolgen. Dafür ist der Boxerindex der kürzere Weg.

In derselben Rubrik stehen unter anderem Wem die Stunde schlägt - Aufstieg und Fall von Hector Camacho, René Weller erschließt neue Geschäftsfelder und Schattenboxer 8 - Marc Leduc. Der Weg durch das Archiv führt entweder über die Rubrik, wenn ein Zeitraum gesucht wird, oder über den Boxerindex, wenn ein Name gesucht wird. Für die reinen Zahlen einer Karriere sind die Kampfrekorde der kürzeste Weg, und zwei davon lassen sich im Rekord-Vergleich unmittelbar nebeneinanderlegen.

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Er trägt das Datum 05. März 2005 und gehört zur Rubrik Berichte, die im Archiv 32 Beiträge umfasst. Aus dem Jahr 2005 stammen davon 6.

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