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René Weller erschließt neue Geschäftsfelder


René Weller erschließt neue Geschäftsfelder

Ex-Europameister René Weller (Foto oben) aus Pforzheim macht wieder von sich reden. Am vergangenen Freitag, den 21.01.2005, feierte seine neue Action-Show in der Karlsruher Diskothek CO2 Premiere. Tituliert als „Die Rückkehr der harten Jungs“ wurde laut Pressemitteilung eine „weltweit einmalige Actionshow mit Kettensäge, Glas, Nägeln und Kampfsport“ angepriesen. BoxingPress war insbesondere wegen letzterem dabei (Okay, der Autor ging eben zwei Stunden früher als sonst in seine Stammdisko).

Weller war nicht alleine, sondern trat mit dem Aktionskünstler Marko König und dem angeblich achtfachen Weltrekordhalter der Fakire Benji le Fakir auf. Hierzu die Pressemitteilung: „ Nachdem sich René Weller von Angie (Barbie), Marko König von Sybille Rauch und Benji le Fakir von Jennah Kartes getrennt haben, haben sich die drei harten Jungs nun zu einem einmaligen Showact zusammen getan. “ Entsprechend skurril verlief auch der Abend: Die Show begann mit einem wild seine Kettensäge über den Zuschauern schwingenden Marko König. Nachdem die Säge dicht über dem Kopf des BoxingPress-Autors vorbeigeflitzt war, schien dies der gefährlichste Einsatz in der langjährigen Journalistenkarriere zu werden. Gefährlich wurde es auch für Benji le Fakir, der von einem Stuhl einen Salto auf einen Teppich mit Glasscherben machte. Ein „harter Junge“ musste man allerdings vor allem im Publikum sein, um von den Abgasen der Motorsäge, mit der König ständig rumfuchtelte, nicht mit einer Kohlenmonoxyd-Vergiftung ohnmächtig zu werden. Zum Glück hat das CO2 eine gute Klimaanlage.

Nachdem König ein Holzbrett auf einer reifen, aber wohlgeformten Dame zersägt hatte, kam dann endlich der Auftritt des ehemaligen Europameisters im Leichtgewicht und WAA-Weltmeisters im Superfedergewicht, der schon damals seinem Verband WAA soviel Furcht einflößte, dass dieser sich kurzerhand nach dem Titelgewinn Wellers auflöste. Der Pforzheimer wurde hereingebracht von der Barbie-Imitatorin Angie. Nachdem Weller schon früher im Ring stets die kürzesten Hosen der Branche trug, präsentierte er sich nun mit nacktem Oberkörper und der wohl enganliegendsten Trainingshose, die man in Pforzheim erwerben konnte. Eine Hose, die keine Fragen mehr offen ließ. So trat Weller (51) vor die Disko-Mädels (Durchschnittsalter unter 20) des CO2 und deren männliche Begleiter („ Ey Alter, krass der René “) und ließ ebenfalls ein Holzbrett über sich zersägen. Das Publikum war begeistert, Weller heil geblieben, König nassgeschwitzt, Benji mit Scherben übersät und der Autor ratlos ob der Frage, warum man eigentlich BoxingPress eingeladen hatte. Spaß gemacht hat’s trotzdem.

Folgende Fragen blieben unbeantwortet: Warum trägt Weller immer noch eine Goldkette, die gewichtsmäßig die gesammelten Goldvorräte seiner Heimatstadt übersteigen dürfte? Muss Marko König seinen Ledergürtel so eng schnallen, dass alles obendrüber rausquillt? Wie lernt man als Barbie auf 20cm-Absätzen laufen? Welche Funktion hatten eigentlich die rumstehenden zig Begleiter mit den lustigen Frisuren? Wer half Weller in seine Hose? Und wo war der angekündigte Kampfsport in der Show? Wir wünschen den harten Jungs auf jeden Fall viel Erfolg mit ihrer Show. Sonntag, 23. Januar 2005


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Der Beitrag stammt vom 21. Januar 2005 und steht in der Rubrik Berichte. Sie versammelt 32 Beiträge aus dem Archiv, 6 davon aus demselben Jahr. Der ursprüngliche Beitrag umfasst 463 Wörter Fließtext und liegt damit an 29. Stelle des Umfangs innerhalb dieser Rubrik. Die Einordnung folgt der Adresse, unter der er ursprünglich erschienen ist, und nicht einer nachträglichen Bewertung des Inhalts: Eine heute vorgenommene Zuordnung wäre eine Vermutung, und eine falsche Vermutung fiele später niemandem mehr auf.

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In der zeitlichen Folge seiner Rubrik steht der Beitrag an 13. Stelle von 32. Davor liegt Schattenboxer 11 - Joe "Gypsy" Harris aus 2005. Danach folgt Schattenboxer - Folge 13 - Harte Bandage aus 2005. Diese Reihenfolge ist die des Erscheinens und nicht die der Bedeutung; sie eignet sich, um einen Zeitraum am Stück zu lesen, und weniger, um einen einzelnen Namen zu verfolgen. Dafür ist der Boxerindex der kürzere Weg.

Der ursprüngliche Beitrag gehört zu den kürzeren des Archivs. Das hat in der Regel einen von zwei Gründen: Entweder war er von vornherein knapp gehalten, etwa als Meldung, Tabelle oder Hinweis in eigener Sache, oder er verweist auf Inhalte, die außerhalb der Seite lagen und sich nicht mit ihr wiederherstellen ließen. Was hier unter dieser Überschrift steht, ist die Beschreibung des Dokuments und klar von ihm getrennt.

In derselben Rubrik stehen unter anderem Wem die Stunde schlägt - Aufstieg und Fall von Hector Camacho, Schattenboxer 8 - Marc Leduc und Boxen in der Bruno-Gehrke-Halle. Der Weg durch das Archiv führt entweder über die Rubrik, wenn ein Zeitraum gesucht wird, oder über den Boxerindex, wenn ein Name gesucht wird. Für die reinen Zahlen einer Karriere sind die Kampfrekorde der kürzeste Weg, und zwei davon lassen sich im Rekord-Vergleich unmittelbar nebeneinanderlegen.

Häufige Fragen zu diesem Beitrag

Wann ist dieser Beitrag erschienen und in welcher Rubrik steht er?

Er trägt das Datum 21. Januar 2005 und gehört zur Rubrik Berichte, die im Archiv 32 Beiträge umfasst. Aus dem Jahr 2005 stammen davon 6.

Ist der Text gegenüber der ursprünglichen Fassung verändert worden?

Inhaltlich nicht. Entfernt wurden Navigation, Werbeflächen und Seitenfuß, hinzugekommen sind die Angaben zu Rubrik, Jahr und Umfang neben dem Text. Der Beitrag selbst gibt den Kenntnisstand von 2005 wieder und wird nicht an spätere Entwicklungen angepasst.

Welche Beiträge stehen im Archiv unmittelbar davor und danach?

Innerhalb der Rubrik Berichte steht dieser Beitrag an 13. Stelle von 32. Davor liegt "Schattenboxer 11 - Joe "Gypsy" Harris" aus 2005. Danach folgt "Schattenboxer - Folge 13 - Harte Bandage" aus 2005.

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Der ursprüngliche Beitrag umfasst 463 Wörter Fließtext; innerhalb seiner Rubrik steht er damit an 29. Stelle von 32. Erhalten sind 1 Originalaufnahme, die breiteste davon misst 225 Pixel. Es sind Webbilder ihrer Zeit; sie werden in der Breite gezeigt, die die jeweilige Datei hergibt, und nicht darüber hinaus vergrößert.