| |
Knapp zwei Jahre nach seiner umstrittenen Punktniederlage gegen Oscar
De La Hoya (BP-Nr. 6) konnte sich Felix
Sturm (BP-Nr. 5, Foto oben) in der vollbesetzten
Color Line Arena in Hamburg wieder einen Weltmeistergürtel umschnallen.
Der Leverkusener entthronte den 39-jährigen Titelverteidiger
Maselino
Masoe (BP-Nr. 10) durch einen einstimmigen Punktsieg
und darf sich fortan WBA-Weltmeister im Mittelgewicht nennen. Dennoch
kam es während des anschließenden Interviews zu einem gellenden
Pfeifkonzert gegen Felix Sturm. Ganz anders erging es dagegen dem WBA-Weltmeister
im Bantamgewicht Wladimir
Sidorenko (BP-Nr. 4) und seinem Herausforderer
Ricardo
Cordoba (BP-Nr. 14). Nach der Urteilsverkündung
von zweimal 114:114 sowie einmal 118:111 für Sidorenko herrschte
in der Halle Totenstille und Verwunderung über das Urteil.
1. Kampf: Matt
Zegan vs. Geoffrey
Munica, Leichtgewicht, acht Runden
Vor drei Jahren verlor Matt
Zegan einen WM-Kampf im Leichtgewicht gegen den damaligen
WBO-Weltmeister Artur
Grigorian umstritten nach Punkten. Neutrale Beobachter sprachen
von einem Skandal und Universum versprach Zegan einen sofortigen Rückkampf.
Auf die Revanche wartete der wasserstoffblonde Pole vergebens.
Der zurückgetretene Grigorian ist mittlerweile als Assistent von
Weltmeistertrainer Fritz Sdunek tätig, während
Matt Zegan drei Jahre später weiterhin auf der Stelle tritt. Daran
sollte auch der Kampf gegen den Kenianer Geoffrey
Munica nichts ändern. Munica setzte dabei die erfolgreiche
Tradition kenianischer Langstreckenläufer fort, nur für seine
Hände hatte er wenig Verwendung. So verlebte Ringrichter Istvan
Kovacs einen ruhigen Abend und musste nur einmal ins Geschehen
eingriffen: Nach einem unabsichtlichen Kopfstoss zog sich Zegan einen
Cut über dem linken Auge zu.
Unbeeindruckt von der Verletzung boxte Zegan seinen Stiefel runter. Über
den Jab kontrollierte der Rechtsausleger das Gefecht und konnte letztendlich
einen ungefährdeten Punktsieg (79:73, 79:73 und 78:74) einfahren.
Offizielles Urteil: Einstimmiger Sieger nach Punkten Matt Zegan.
2. Kampf: Volodia
Lazebnik vs. Raymond
Ochieng, Schwergewicht, angesetzt auf sechs Runden
Nun bekam es der ungeschlagene Volodia
Lazebnik mit Raymond
Ochieng aus Kenia zu tun. In den ersten zwei Runden hatte
der nicht austrainiert wirkende Ukrainer dabei mehr Probleme, als ihm
lieb sein konnte. Ochieng deckte ihn mit wilden Hakenserien zu Kopf und
Körper ein, gegen die Lazebnik zunächst kein Konzept fand. Bereits
in Runde vier deuteten ein hochroter Kopf und die schwere Atmung des Mannes
aus Kiew auf eine frühzeitige Erschöpfung hin. Entgegen der
äußeren Anzeichen kam Lazebnik gegen Ende der Runde einige
Male gut durch. Dieses Bild setzte sich auch im fünften Durchgang
fort, als Lazebnik den Afrikaner mit einem schönen linken Konter
fast zu Boden schickte. Eine weitere harte Linke schickte Ochieng nun
endgültig in den Ringstaub, woraufhin die kenianische Ecke das Handtuch
warf.
3. Kampf Wladimir
Sidorenko vs. Ricardo
Cordoba, Bantamgewicht, zwölf Runden
Im
ersten WBA-Weltmeisterschaftskampf der Veranstaltung setzte Titelverteidiger
Wladimir
Sidorenko (BP-Nr. 4, auf Foto links) seinen Bantamgewichtstitel
gegen den Panamaer Ricardo
Cordoba (BP-Nr. 14) aufs Spiel. Für Sidorenko
alles andere als eine leichte Aufgabe, so überragte ihn doch der
Herausforderer um einige Zentimeter. Die Marschroute war klar. Ran an
den Mann und mit präzisen Schlägen punkten. Zunächst tat
sich Sidorenko dabei schwer. Cordoba nutzte seine Reichweitenvorteile,
um den 29-jährigen Ukrainer mit dem Jab auf Distanz zu halten.
Doch bereits in Runde drei hatte Sidorenko dieses Hindernis überwunden
und traf seinerseits mit der rechten Geraden und einem rechten Haken.
Cordoba wirkte leicht mitgenommen und fing sich weitere Treffer ein. Angestachelt
von seinen Treffern setzte Sidorenko in der vierten Runde zu ungestüm
nach. Diese Gelegenheit nutzte der 23-jährige Herausforderer, um
einige Konter ins Ziel zu bringen.
In den folgenden Runden wirkte der Weltmeister dann deutlich konzentrierter,
präsentierte sich kompakt und bot dem Langen aus San Miguelito nur
wenig Angriffsfläche. So kam der Weltmeister immer wieder in Schlagdistanz,
um die patentierte rechte Gerade oder einen sauberen linken Haken gegen
den Rechtsausleger einzusetzen, wenn Cordoba versuchte sich der Schlaghand
zu entziehen.
Zwar bemühte sich der Herausforderer um eine hohe Workrate, doch
hinter den Schlägen des Panamaers fehlten in der zweiten Phase des
Kampfes der Druck und die Präzision. Der langsame Jab landete meistens
auf der Deckung des Wahl-Hamburgers, während Sidorenko Cordoba mit
klaren Aktionen einige Male aus dem Gleichgewicht brachte.
Blieb also nur noch das Urteil und die zweite Titelverteidigung wäre
sicher unter Dach und Fach. Ringsprecher Gerd Müller schritt
zur Tat:
„Punktrichter Ruben Garcia (USA) 114:114...“
Leichte Verwunderung beim Publikum.
„...Punktrichter Daniel Talon (Frankreich) 118:111
Sidorenko...“ Jetzt sind wir auf dem richtigen Weg, der Amerikaner
hatte einfach einen schlechten Tag.
„ ...und Punktrichter Guy Jutras (Kanada) 114:114.
Der Kampf endet Unentschieden und damit alter und neuer WBA-Weltmeister
im Bantamgewicht Wladimiiiir Sidorenkooooooo.“
Da saß nun das Publikum, verunsichert wie man auf diese Ansage reagieren
sollte. Man konnte schlecht den alten und neuen WBA-Weltmeister nach überzeugender
Leistung ausbuhen, andererseits wollte man seinem Unmut über die
Wertungen der nordamerikanischen Punktrichter zum Ausdruck bringen. Resultat
war eine Totenstille in der Arena.
Die Autoren werteten den Kampf 118:110 für Sidorenko. Ein etwas knapperes
Urteil zu Gunsten von Sidorenko wäre auch denkbar gewesen. Am Sieg
des Weltmeisters gab es jedoch nichts zu rütteln und das Unentschieden
ist für Cordoba mehr als schmeichelhaft.
Sidorenko bleibt damit weiterhin WBA-Weltmeister im Bantamgewicht. In
naher Zukunft wird sich das ukrainische Kraftpaket dann mit dem ungeschlagenen
Interimsweltmeister Poonsawat
Kratingdaenggym (BP-Nr. 11) aus Thailand auseinandersetzen
müssen.
Offizielles Urteil: Unentschieden
4. Kampf: Alexander
Alekseev vs. Andrey
Zaitsev, Schwergewicht, angesetzt auf vier Runden
Keinerlei Probleme hatte daraufhin Spotlight-Boxer Alexander
Alekseev mit seinem russischen Landsmann Andrey
Zaitsev. Der in Hamburg lebende Rechtsausleger begann die
erste Runde sehr kontrolliert und versuchte, mit der Führhand die
richtige Schlagdistanz zu finden. In Durchgang zwei schickte er seinen
Gegner mit einer linken Geraden zu Boden. Der Widerstand bei Zaitsev schien
damit gebrochen zu sein, so dass dieser beim nächsten Körpertreffer
wiederum zusammensackte und daraufhin vom Ringrichter aus dem Kampf genommen
wurde.
Sieger durch technischen KO in Runde zwei: Alexander Alekseev.
5. Kampf: Ruslan
Chagaev vs. Vladimir
Virchis, Schwergewicht, angesetzt auf sechs Runden
Um
gleich zwei interkontinentale Titel Im Schwergewicht ging es nun im Duell
Ruslan
Chagaev (BP-Talent, auf Foto links) gegen Vladimir
Virchis. Der Ukrainer verteidigte zum einen seinen WBO-Gürtel,
zum anderen stand der vakante WBA-Interkontinental-Titel auf dem Spiel.
Der Kampf, der als Duell der Knockouter angekündigt und im Vorfeld
die meisten Erwartungen bei den Boxfans hervorgerufen hatte, enttäuschte
jedoch auf ganzer Linie.
Von Anfang an befanden sich beide Boxer in einer Abtastphase, die erst
gegen Mitte der zwölften Runde zu enden schien. Der 32-jährige
Spotlight-Schützling stocherte zunächst mit einer harmlosen
Führhand im Gesicht des Universum-Boxers herum, bis dieser sich in
Runde zwei zu seinen ersten Schlägen hinreißen ließ.
Eine Linke sowie eine Links-rechts-Kombination Chagaevs fanden so ihr
Ziel. Dieses aktionsarme Bild zeigte sich den langsam ungeduldig werdenden
Zuschauern in der Halle nahezu über die gesamte Kampfdistanz. Virchis
als klar aktiverer Mann, boxte entgegen allen Erwartungen variabler und
ging dabei auch mal zum Körper, ohne jedoch sichtlich Wirkung zu
hinterlassen. Der 27-jährige Usbeke schien seinen Schnelligkeitsvorteil,
so er denn einen hatte, nicht nutzen zu wollen. So beschränkte er
sich fast ausschließlich auf die linke Gerade, die er jedoch ebenfalls
noch viel zu selten einsetzte, obwohl er damit sehr gut traf.
Bereits nach der Hälfte des Kampfes ließ Virchis die Deckung
zeitweise völlig fallen. Zum einen war er wohl von den wenigen eigenen
Aktionen bereits erschöpft, zum anderen brauchte er kaum Angst zu
haben, dass der Usbeke daraus Kapital schlagen würde. Auch wenn Chagaev
in den letzten Runden öfter mit der Linken ins Ziel kam und die klareren
Treffer verbuchen konnte, blieb Virchis zumeist der aktivere Mann und
brachte sein Gegenüber zum Ende der letzten Runde mit einer schönen
Kombination in Bedrängnis.
Mit 114:114, 115:114 und einem etwas zu hohen 116:112 erklärten die
Punktrichter Ruslan Chagaev per Mehrheitsentscheidung zum Sieger. Hierbei
gaben die klareren Einzeltreffer den Ausschlag gegenüber der höheren
Aktivität von Virchis. Über eine knappe Niederlage hätte
sich der in Hamburg lebende „weiße Tyson“ jedoch nicht
beklagen dürfen. Die BP-Autoren werteten 115:113 für Virchis.
Sieger durch Mehrheitsentscheidung: Ruslan Chagaev.
6. Kampf: Mario
Veit vs. Jevgenijs
Andrejevs, Supermittelgewicht, angesetzt auf acht Runden
Mit Mario
Veit (BP-Nr. 12, auf Foto links) griff im sechsten
Kampf des Abends nun der erste deutsche Boxer ins Geschehen ein. Dabei
bereitete der als Aufbaugegner vorgesehene Jevgenijs
Andrejevs dem Universum-Schützling in der Anfangsphase
einiges Kopfzerbrechen. Veit schaffte es in den ersten zwei Runden nicht,
den linken Heumachern des Letten auszuweichen und kam so völlig vom
eigenen Konzept ab. Andrejevs, der sich bei seinen telegrafierten Haken
jedes Mal fast um die eigene Achse drehte, baute jedoch zur Mitte der
Distanz konditionell deutlich ab. Der Cottbuser kam somit immer besser
in den Kampf und konnte das Geschehen von der Ringmitte aus mit der Führhand
bestimmen.
Ohne zwingend nachzusetzen, traf Veit immer besser mit der rechten Schlaghand
sowie dem Aufwärtshaken, schaffte es aber nicht, dem auf dem Papier
und mittlerweile auch im Ring ungleichen Duell ein vorzeitiges Ende zu
bereiten. Gerüchten zufolge steht als nächstens ein stallinternes
Duell gegen Jürgen
Brähmer (BP-Nr. 10) an, gegen den ein Veit
in dieser Form kaum die ersten Runden überstehen dürfte.
Einstimmiger Sieger nach Punkten: Mario Veit.
7. Kampf: Maselino
Masoe vs. Felix
Sturm, Mittelgewicht, zwölf Runden
7000
Zuschauer warteten nun auf den laut Sturm „besten Mittelgewichtskampf,
den alle Zuschauer sehen wollen, Maselino
Masoe gegen Felix
Sturm.“ Es gab da möglicherweise noch die Kämpfe
zwischen Jermain
Taylor (BP-Nr. 1) und Bernard
Hopkins (BP-Nr. 2) um die wahre Krone im Mittelgewicht,
das Duell zwischen Ronald
Wright (BP-Nr. 3) und Felix
Trinidad oder die IBF-Weltmeisterschaft zwischen Arthur
Abraham (BP-Nr. 4) und Kingsley
Ikeke (BP-Nr. 9), aber da Klappern bekanntlich zum
Handwerk gehört, spielen wir mit und messen Felix Sturm (BP-Nr.
5, Foto) an seinen Worten.
Zumindest der Einzug des Herausforderers war schon weltmeisterlich. Mit
stehenden Ovationen und lautstarkem Beifall wurde der Leverkusener in
der Color Line Arena empfangen. Im krassen Gegensatz zur futuristischen
Lasershow von Sturm stand der Einzug des Weltmeisters Maselino Masoe (BP-Nr.
10). Mit Schlapphut und lässigem Hawaii-Hemd ausgestattet schlenderte
der Neuseeländer gemütlich zu einer Art Folklore-Musik in den
Ring.
Nach den Nationalhymnen und der Vorstellung der Boxer konnte es dann losgehen.
In der ersten Runde wurde Sturm auch direkt vom schlagstarken Champion
mit einem harten linken Aufwärtshaken empfangen. Es war der erste
Warnschuss, hatte doch Masoe 24 seiner 25 vorzeitigen Siege innerhalb
der ersten sechs Runden erzielt. Entsprechend kontrolliert boxte Sturm
hinter seiner Doppeldeckung und variierte geschickt seine Angriffe, mal
mit doppeltem linken Haken zum Körper und Kopf, oder auch eine schnelle
rechte Gerade. In Runde drei folgten bange Momente für die Fans des
Herausforderers. Sturm wurde von einem knackigen linken Haken des Neuseeländers
voll am Kinnwinkel getroffen und musste sich angeschlagen hinter der Doppeldeckung
verschanzen. Masoe landete sofort einige harte Körpertreffer, doch
die Deckung des ehemaligen WBO-Weltmeisters konnte er nicht herunterziehen.
So überstand Sturm diese kritische Phase ebenso, wie zwei weitere
Volltreffer zu Beginn der vierten Runde.
Nach ausgeglichenen vier Runden war es nun für Sturm an der Zeit,
seine jugendliche Frische in die Waagschale zu werfen. Auf flinken Beinen,
ausgestattet mit einem scharfen Jab und rechten Geraden begann Sturm nun
systematisch, den Weltmeister auseinanderzunehmen. Kam der Titelverteidiger
doch nochmal an seinen Gegner ran, brachte Sturm im Infight präzise
Aufwärtshaken ins Ziel. Während bei Masoe die Kräfte schwanden,
legte Sturm nach. In der zehnten Runde setzte der Herausforderer Masoe
mit einer harten Kombination schwer zu und dann, dann kam nichts mehr.
Hatte Sturm mit seiner couragierten Leistung in den mittleren Runden das
Publikum begeistert, stellte er nun plötzlich alle Kampfhandlungen
ein, obwohl er den 39-jährigen Weltmeister scheinbar so weit zermürbt
hatte, dass er seine Vorstellung mit einem Knockout hätte krönen
können. Stattdessen trat der 27-jährige Deutsche die Flucht
an. Paradoxerweise kassierte Sturm auf seiner Flucht mehr Treffer als
in den sechs Runden zuvor, da sich der erschöpfte Masoe nun überhaupt
nicht mehr mit etwaigen Kontern beschäftigen musste. Masoe zuckte
nur verständnislos mit den Achseln. Als Sturm in den letzten Sekunden
jubelnd zum Dauerlauf abdrehte, riss beim Publikum endgültig der
Geduldsfaden.
Es folgte ein minutenlanges gellendes Pfeifkonzert gegen den neuen WBA-Weltmeister
Felix Sturm. An der Richtigkeit des Urteils von zweimal 117:111 und einmal
115:113 für Sturm gab es keinerlei Zweifel. Das Publikum hatte lediglich
ein anderes Ende des „Mittelgewichtskampfes Masoe (gegen) Sturm,
den alle sehen wollen“ erwartet. Von Dariusz Michalczewski
war man anderes gewohnt. Zuletzt hatte Luan Krasniqi in Hamburg
bis zum Umfallen gekämpft.
Im Endeffekt hat Felix Sturm seine eigene weltmeisterliche Leistung mit
der unnötigen taktischen Einlage torpediert. Es wird dem Phantom
Felix Sturm eine Lehre gewesen sein und wenn nicht, gibt es immer noch
Magdeburg. In der zweiten Heimat von Sven Ottke steht
man solchen taktischen Einlagen weniger kritisch gegenüber.
| Die
BoxingPress-Scorecard |
| Runden |
Masoe |
Sturm |
| 1 |
9 |
10 |
| 2 |
9 |
10 |
| 3 |
10 |
9 |
| 4 |
10 |
9 |
| 5 |
9 |
10 |
| 6 |
9 |
10 |
| 7 |
9 |
10 |
| 8 |
9 |
10 |
| 9 |
9 |
10 |
| 10 |
9 |
10 |
| 11 |
10 |
9 |
| 12 |
10 |
9 |
| Gesamt |
112 |
116 |
Offizielles Urteil: Einstimmiger Sieger nach Punkten Felix Sturm.
8. Kampf: Mahir
Oral vs. Arsen
Khachatrian, Mittelgewicht, angesetzt auf acht Runden
Den Rausschmeißerkampf bestritt nun Mahir
Oral, ein echter "Hamburger Jung", gegen den Armenier
Arsen
Khachatrian. Der Mann aus Toulon, der mit einem imposanten
Kampfrekord von 28-1 in den Kampf ging, verlangte dem Öner-Schützling
dabei alles ab. Besonders in den letzen Runden entwickelte sich ein erbitterter
Schlagabtausch, bei dem der Armenier die besseren Treffer setzen konnte
und Oral im letzen Durchgang in arge Bedrängnis brachte. Die Punktrichter
waren sich mit dreimal 77:75 für Oral einig, wobei das gleiche Urteil
zu Gunsten von Khachatrian wohl die fairere Alternative gewesen wäre.
Einstimmiger Sieger nach Punkten: Mahir Oral.
Dienstag,
14. März 2006
|
|